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Aus dem Polizeibericht

06. Dezember 2016 | 18:59 Uhr

Standspur an der A 14 fehlt: Auffahrunfall mit einer Verletzten

vom

Wie gefährlich eine Autobahn ohne  Standstreifen  ist, das erlebten die Beteiligten eines Auffahrunfalls auf der A  14 bei Goldenstädt. Dort fuhr am Donnerstag gegen 16.40 Uhr eine 55-Jährige  mit  ihrem  Wagen auf ein liegen gebliebenes Fahrzeug auf. Die Frau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.  

Der Fahrer des Pannenautos kam mit einem gehörigen Schrecken davon: Er konnte sich rechtzeitig hinter der Schutzplanke in Sicherheit bringen. Der Aufprall war so heftig, dass  noch ein  weiteres Fahrzeug  beschädigt wurde. Die Polizei schätzt  den Gesamtschaden auf  14000 Euro. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind angelaufen, heißt es  von der Polizei. Der Unfall  ereignete sich auf  den Fahrspuren  in Richtung Wismar.  Zwei Stunden lang  kam es zu Behinderungen, der Verkehr staute sich auch zwei Kilometer.

Fest steht aber bereits  jetzt, dass  eine Ursache  für diesen schweren Unfall  der Ausbauzustand  der A 14  zwischen dem Kreuz Schwerin und Raben Steinfeld  ist.  Denn am ältesten Abschnitt  dieser Autobahn gibt es keine Standstreifen. 

Dabei liegen die Pläne für  den Ausbau mit Standstreifen schon lange in der Schublade.  Auch das Bundesverkehrsministerium steht zu diesem Vorhaben. Was fehlt ist ein konkreter Terminplan vom Land.

Erst  im Sommer  hatte es  an fast   gleicher  Stelle einen Autobrand  gegeben – ohne Verletzte. Damals  blieben die anrückenden Feuerwehrleute beinahe im Stau stecken, weil die  Fahrzeuge auf  der A 14  keine Rettungsgasse bildeten.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 15:33 Uhr

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