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Aus dem Polizeibericht

09. Dezember 2016 | 14:36 Uhr

Ludwigslust: Nach Zwischenfall im Kreisel Fahrerin bedroht

vom

Mann trommelte auf das Wagendach und wollte die Fahrerin aus ihrem Auto zerren

Eine Auseinandersetzung an der Ampelkreuzung, die mit einer Anzeige bei der Polizei endete - dieser Zwischenfall ereignete sich am 5. November gegen 18 Uhr in Ludwigslust. „Tatort war der Kreiverkehr Breite Straße / Schweriner Straße“, erläuterte Gilbert Küchler, der Leiter des Polizeihauptreviers Ludwigslust, im SVZ-Gespräch. „Die Frau, die dann später die Anzeige aufgab, fuhr in den Kreisel, als sie plötzlich links neben sich einen Pkw bemerkte, der sie stark bedrängte. Aus Sicht der Frau versuchte der Fahrer wohl, links an ihr vorbeizukommen, was ihm aber nicht gelang. Sie bekam einen Schreck und fuhr ganz weit rechts, danach stand sie an der Ampelkreuzung und hatte eine Rotphase. Plötzlich bemerkte sie, dass jemand stark auf ihr Fahrzeugdach trommelt. Die Fahrertür wurde aufgerissen und vor der Frau stand ein aufgeregter, etwa 60 Jahre alter Mann.“

Wie Gilbert Küchler weiter ausführte, griff der Mann die Fahrerin verbal an, beschimpfte und beleidigte sie. „Er brüllte sie an ,Wollen Sie mich unbringen’ und wollte die Frau aus dem Auto herauszerren“, so der Revierleiter weiter.

Hinweise bitte an das Revier Ludwigslust

Die Fahrerin forderte den Mann auf, loszulassen, damit sie weiterfahren könne. Aber es kam zu keinen Handgreiflichkeiten, die Frau vermutete, dass der Mann sich einfach die Vorfahrt nehmen wollte - und deshalb dann diese cholerische und aufbrausende Reaktion. „Die Frau hatte dann Grün an der Ampel und ist weitergefahren, aber ihr sei dann nicht mehr aufgefallen, wo der Mann abgebogen ist“, ergänzt Gilbert Küchler. Zur Personenbeschreibung durch die Pkw-Fahrerin sei zu sagen, dass der Mann zwischen 55 und 60 Jahren alt ist, ungefährt 1,74 Meter groß, hatte kurze, dunkle Haare, wirkte südländisch. Das Auto, das der Mann fuhr, war eine Limousine älteren Typs, der Wagen war silbergrau. Die Polizei ermittelt nun wegen des Sachverhalts der Nötigung, der Bedrohung und Beleidigung. „Wir wollen wissen, ob es möglicherweise Zeugen gab, die diesen Vorfall beobachtet haben, die den Täter eventuell kennen oder sich an das Kennzeichen erinnern können“, so Gilbert Küchler. „Hinweise bitte an das Revier Ludwigslust unter Tel. 03874 / 4110 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.“

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