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Aus dem Polizeibericht

04. Dezember 2016 | 15:18 Uhr

Frau in Bergen erstochen : Haftbefehl gegen 53-Jährigen nach Tötungsdelikt in Bergen

vom

Ein 53-Jähriger von der Insel Rügen sitzt in Untersuchungshaft, weil er seine getrennt lebende Frau erstochen haben soll. Der Mann räumt den Streit ein, nicht aber die Messerstiche.

Nach dem mutmaßlichen Familiendrama in Bergen auf der Insel Rügen hat das Amtsgericht Stralsund am Donnerstag Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag gegen einen 53-Jährigen erlassen. Der Mann soll seine 41-jährige Frau am Mittwochmorgen in Bergen mit einem Messer erstochen haben. In der Vernehmung habe der Mann einen Streit mit seiner getrennt lebenden Frau eingeräumt, sich zur Tötung aber nicht geäußert, sagte Staatsanwalt Martin Cloppenburg am Donnerstag.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll es in der Wohnung zu einem Streit und der tätlichen Auseinandersetzung gekommen sein, worauf die schwer verletzte 41-Jährige noch auf die Straße gelaufen sei. Eine Frau hatte den Vorfall beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Täter noch am Tatort fest. Ärzte versuchten die Frau zu retten, sie erlag den Angaben zufolge jedoch im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft geht nach ersten Erkenntnissen von einer Beziehungstat aus. Demnach soll es zwischen den Ehepartnern bereits in der Vergangenheit zu Streitigkeiten gekommen sein. Die beiden haben drei gemeinsame Kinder im Alter von 8, 16 und 24 Jahren. Um die beiden jüngeren Kinder kümmere sich das Jugendamt, sagte Cloppenburg.

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