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Aus dem Polizeibericht

09. Dezember 2016 | 08:45 Uhr

Sperrmüll angezündet : Caffier verurteilt Brandanschlag in Neubrandenburg

vom

Nach polizeilichen Ermittlungen ist ein fremdenfeindlicher Hintergrund sehr wahrscheinlich

Der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns Lorenz Caffier verurteilt den gestrigen Brandanschlag im Hausflur eines Wohnhauses in Neubrandenburg auf das Schärfste. Nach den polizeilichen Ermittlungen ist ein fremdenfeindlicher Hintergrund sehr wahrscheinlich, weil die Tat einer in dem Haus wohnenden syrischen Familie gegolten haben könnte.

"Der oder die Täter haben offenbar bewusst in Kauf genommen, dass Kinder, Frauen und Männer verbrennen können", so Innenminister Lorenz Caffier. "Die Landespolizei wird alles daran setzen, die Täter zu ermitteln und der Justiz zuzuführen. Sollte sich tatsächlich ein rechtsextremistischer Hintergrund dieser feigen Tat bestätigen, macht mich das umso fassungsloser. Aber es bestärkt mich auch, weiterhin konsequent gegen die geistigen Brandstifter solcher gefährlichen rechtsextremistischen Provokationen vorzugehen."

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist bekannt, dass vor der  Wohnungseingangstür einer Parterrewohnung im Treppenhaus Sperrmüll angesteckt wurde. Das Feuer griff auf zwei Wohnungseingangstüren über, so dass diese stark verkohlten. Es kam zu einer starken Qualmentwicklung, welche eine starke Verrußung des Treppenhauses zur Folge hatte.

Acht Personen mussten von der Feuerwehr Neubrandenburg mit einer Drehleiter aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Insgesamt wurden vier Personen, ein 60-jähriger Mann und drei Kinder im Alter von 2 Monaten, 6 Monaten und 4 Jahren zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

"Ich danke auch den Kameradinnen und Kammeraden der Feuerwehr Neubrandenburg, die durch Ihr schnelles Eingreifen die Menschen vor weiteren Schäden bewahrt haben", sagte Innenminister Caffier.

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