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Newsticker Nord

31. Mai 2016 | 21:52 Uhr

Wahlen : Sellering will trotz AfD in Flüchtlingspolitik Kurs halten

vom

Schwerin (dpa/mv) - Ein halbes Jahr vor der Wahl in Mecklenburg- Vorpommern hat das starke Abschneiden der AfD bei drei Landtagswahlen die Parteien im Nordosten in Unruhe und Sorge versetzt. Vor allem das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt, wo die AfD mit rund 24 Prozent zweitstärkste Kraft hinter der CDU wurde, führte zu heftigen Reaktionen.

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) will nach den Wahlerfolgen der rechtspopulistischen AfD noch stärker das Gespräch mit den Bürgern suchen, seinen politischen Kurs aber nicht ändern. «Wir müssen klar vermitteln, dass wir die Probleme lösen, die mit Flüchtlingen verbunden sind», sagte Sellering am Montag in Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern habe durch gute Zusammenarbeit mit den Kommunen rasch die Notunterkünfte für Asylsuchende wieder schließen können und sei auch bei der Integration auf gutem Weg. Die Landesregierung nehme die Fragen und auch die Sorgen der Menschen sehr ernst und versuche durch ihr Handeln, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. In Mecklenburg-Vorpommern wird im September ein neuer Landtag gewählt.

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