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Newsticker Nord

09. Dezember 2016 | 16:32 Uhr

Buntes : Oberbürgermeister «tauft» stadtprägenden HKB-Komplex um

vom

Das stadtprägende «Haus der Kultur und Bildung» in Neubrandenburg, ein Denkmal sozialistischer Architektur, hat eine neue christliche Deutung. Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) deutete die Volksmund-Abkürzung HKB für den frisch sanierten Plattenbaukomplex in der Innenstadt am Mittwoch als «Heilige drei Könige zu Bethlehem». Das hätten sich die Erbauer in der DDR der 1960er Jahre sicher nicht träumen lassen, dass hier einmal ein Dreikönigsverein seinen Benefizabend mit mehr als 500 Gästen austrage, erklärte Witt unter dem Beifall der Gäste. Der HKB-Komplex mit dem 56 Meter hohen Hochhaus, das «Kulturfinger» genannt wird, war Mitte der 1960er Jahre entstanden. Es sollte ein sozialistisches Gegenstück zur riesigen Marienkirche sein, die schon Caspar David Friedrich malte.

Denkmal

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