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Newsticker Nord

30. September 2016 | 20:36 Uhr

Soziales : Neuer Trend: Spenden ohne Geld

vom

Spenden ohne Geld auszugeben - das wünschen sich nach Beobachtung des Wismarer Hochschulprofessors Joachim Winkler viele Menschen in Deutschland. Einigen sei die klassische Geldspende zu unpersönlich, andere wollten zwar helfen, hätten aber selbst nur ein begrenztes Budget, erklärte der Leiter des Online-Fernstudienganges «Bachelor Management von Non-Profit-Organisationen» bei der Wings GmbH, dem Fernstudienzentrum der Wismarer Hochschule, am Mittwoch.

Winkler zufolge gibt es für diese Menschen verschiedene Möglichkeiten des Engagements. So könnten sie beim Einkauf im Internet einen Teil des Einkaufswertes an eine Einrichtung ihrer Wahl spenden. Voraussetzung sei, den Kauf über bestimmte Plattformen abzuwickeln, wie gooding.de oder kaufkroete.de. «Am Preis ändert sich nichts, das Spenden übernimmt der Online-Händler», erklärte Winkler.

Empfehlenswert sei auch die Lauf-App «MovingTwice»: Die teilnehmenden Unternehmen spenden Winkler zufolge für jeden Kilometer, den die Nutzer beim Joggen zurücklegen, Geld. «Wer das Geld bekommt, legen die Nutzer vor jedem Lauf selbst fest», erläuterte der Experte.

Wertvoller als eine Geldspende ist Winkler zufolge in vielen Fällen aber persönlicher Einsatz. Bundesweit gebe es mehr als 616 000 gemeinnützige Einrichtungen. «Sie alle leben davon, dass sich Menschen ohne messbaren Gegenwert für ihre Ziele einsetzen und ihre Projekte mit Leben füllen.»

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