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Newsticker Nord

25. Juli 2016 | 04:20 Uhr

Grüne Woche : Messe als riesiger Testmarkt: Länderhalle eröffnet

vom

Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist für Agrarminister Till Backhaus (SPD) ein riesiger Testmarkt für Produkte, Marken und Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Eröffnung der Länderhalle am Freitag sagte er, die Teilnahme an einer der größten und besucherstärksten Messen in Europa diene in hohem Maße der Imagewerbung für das Land. An keiner anderen Messe beteiligten sich so viele Aussteller aus dem Nordosten.

In der Länderhalle präsentieren sich rund 60 Unternehmen, Verbände und Landkreise. Das Land stellt zudem unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ Themen aus der Land- und Ernährungswirtschaft dar.

Damit solle gezeigt werden, wie moderne Landwirtschaft aussehen kann, teilte das Ministerium mit. In den Vorjahren waren laut Ministerium täglich bis zu 50 000 Besucher und 2015 insgesamt mehr als 415 000 zur Grünen Woche gekommen.

Für Mecklenburg-Vorpommern hat die Messe diesmal auch politisch mehr Gewicht - das Land hat den Vorsitz der Agrarministerkonferenz inne.

Wie Backhaus ankündigte, will er mit Bundeslandswirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) bei einem Treffen in Mecklenburg-Vorpommern insbesondere über die Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandels- und Investitionspartnerschaftsabkommen (TTIP) diskutieren. Ein Absenken der Standards insbesondere bei Lebensmitteln dürfe es nach einem Beschluss der Verbraucherminister nicht geben. Auch müsse eine Beteiligung der Länder über den Bundesrat gewährleistet sein.   Im Vorfeld der Grünen Woche hatten die Agrar-Staatssekretäre der Länder bereits über Themen wie den Ökolandbau und die aktuelle Situation der Milcherzeuger beraten. Durch die Weiterentwicklung der Öko-Kontrollen durch die Bundesländer solle das Verbrauchervertrauen gestärkt werden. Außerdem wollen die Amtschefs das Verhältnis zwischen Milcherzeugern und Molkereien überprüfen.

Zwischen ihnen müsse es bessere und fairere Vertragsbeziehungen geben, hieß es. Mecklenburg-Vorpommern übernahm den Vorsitz eines „Runden Tisches Milch“, um die Milchmarktkrise politisch federführend zu begleiten. Weiter forderten die Amtschefs den Bund auf, im Frühjahr erste Konsequenzen für die Land- und Forstwirtschaft zur nationalen Umsetzung der Vorgaben des Pariser Klimavertrages vorzustellen.  

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