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Newsticker Nord

24. Juli 2016 | 20:34 Uhr

Regierung : Linke verlangt von Sellering Festhalten am «Russlandtag»

vom

Im Streit um den für Anfang Oktober geplanten «Russlandtag» in Rostock-Warnemünde hat die Linke Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) aufgefordert, an den Plänen festzuhalten. Gerade in schwierigen Zeiten dürfe man den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen, erklärte der Linke-Landtagsabgeordnete Peter Ritter am Dienstag in Schwerin. Die von der westlichen Welt gegen Russland verhängten Sanktionen hätten «die sinnlosen militärischen Auseinandersetzungen in der Ostukraine mit zahlreichen Opfern» nicht gestoppt und erschwerten den Dialog mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin.

Kritik richtete Ritter an die Adresse der Grünen im Landtag, die verlangen, den «Russlandtag» wegen der Zuspitzungen in der Ukraine- Krise und der verschärften Handelsbeschränkungen abzusagen. «Statt weitere Sanktionen zu fordern, sollten die Grünen auch verbal abrüsten und alle Möglichkeiten für zielführende Dialoge mit allen am Konflikt beteiligten Seiten unterstützen», sagte Ritter.

Nach Angaben der Staatskanzlei in Schwerin laufen die Vorbereitungen für das Treffen von Politikern und Wirtschaftsvertretern beider Länder am 1. Oktober vorerst weiter. Aller Voraussicht nach wird sich die Regierung bei ihrer nächsten Beratung am 12. August erneut mit dem Thema befassen. Für diese Kabinettssitzung unterbricht Sellering seinen Sommerurlaub.

Programm des Russlandtags

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