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Newsticker Nord

27. Juli 2016 | 19:19 Uhr

Theater : Berater empfehlen Abbau von 100 Stellen in Theatern im Landesosten

vom

Berater der Landesregierung haben eine Fusion der beiden großen Theater im Osten Mecklenburg-Vorpommerns und den Abbau von rund 100 Stellen empfohlen. Dadurch könne ein drohendes Defizit beim Theater Vorpommern und der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz von 5,8 Millionen Euro jährlich bis 2020 vermieden werden, heißt es in dem Papier der Metrum GmbH, das am Dienstag der SPD-Fraktion im Landtag und Theaterträgern vorgestellt wurde. Jeder Theaterstandort soll erhalten bleiben.

Die Sparten Oper, Musical/Operette, Schauspiel und Konzert sollen demnach künftig ein Programm an einem Standort produzieren und an allen geeigneten Standorten aufführen. Auch die beiden vorhandenen Orchester sollen fusionieren. Metrum schlägt vor, dass in Stralsund ein Teil der Musiker überwiegend in Opernproduktionen mitwirkt, am Standort Neubrandenburg würde ein Konzertorchester überwiegend Konzertprogramme spielen. «Für größere Projekte könnte das Gesamtorchester zusammen musizieren», heißt es.

Für die Vorpommersche Landesbühne Anklam wird eine Positionierung als kommunales Theater, gegebenenfalls in Trägerschaft des Landkreises, vorgeschlagen. Zuschüsse vom Land soll es demnach nicht mehr geben. Die mit der Landesbühne verbundene Vorpommersche Kulturakademie, an der Schauspieler ausgebildet werden, soll in eine Höhere Berufsfachschule umgewandelt werden. Diese würde das Land künftig fördern.

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