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Newsticker Nord

28. Juni 2016 | 00:03 Uhr

Agrar : ARD-Magazin: Mehr Bio-Futtermittel als angenommen ausgeliefert

vom

Die Lieferungen von pestizidbelastetem Bio-Futtermittel durch einen niederländischen Händler sind größer als bisher angenommen. Nach Recherchen des ARD-Magazins «Fakt» wurden 4000 Tonnen mit Pestiziden kontaminiertes Bio-Futtermittel auf dem europäischen Markt verteilt. Das habe Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) bestätigt, teilte der MDR mit.

Backhaus hatte zuletzt erklärt, dass 233 Tonnen des Futtermittels in den Nordosten geliefert wurden - hauptsächlich an einen der größten deutschen Bioeier-Produzenten, den Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof im Landkreis Rostock. Über 13 der 14 Einzelbetriebe war am Freitag ein Öko-Vermarktungsverbot verhängt worden.

Fünf weitere Firmen in Mecklenburg-Vorpommern - vier Rindermast-Betriebe und eine Schäferei - dürfen ihre Produkte wegen des Futtermittels vorläufig ebenfalls nicht als Bio-Ware verkaufen.

Backhaus forderte bei «Fakt», dass geklärt werden müsse, wohin die restlichen fast 3800 Tonnen des Futtermittels gegangen sind.

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