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Mecklenburg-Vorpommern

06. Dezember 2016 | 15:08 Uhr

Stralsunder Brauer in der Elbphilharmonie : „Wie die Faust aufs Auge“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Stralsunder Braumanufaktur eröffnet heute ihre Gastronomie in der Hamburger Elbphilharmonie

Für den Inhaber der Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund, Jürgen Nordmann, passt der Standort seiner ersten eigenen Gastronomie in Hamburg „wie die Faust aufs Auge“ zu seinem Unternehmen. Denn keine 200 Meter von seiner neuen Location in der Elbphilharmonie entfernt, wurde der Namensgeber der Brauerei, Klaus Störtebeker, vor mehr als 200 Jahren geköpft. Das „Störtebeker Elbphilharmonie“ öffnet heute seine Türen.

Die Braumanufaktur aus Mecklenburg-Vorpommern und ihr Partner, die east group aus Hamburg um Geschäftsführer Christoph Strenger, die in der Hafencity bereits das „Coast“ und den Chili-Club betreibt, stellten das Brau-Gasthaus vorab vor. Neben dem Restaurant und der Bar im Hotel „The Westin“ und einer kleinen Konzertpausen-Gastronomie wird das „Störtebeker“ die einzige Gastronomie in der Elbphilharmonie sein. Dafür musste Brauerei-Chef Nordmann einen langen Atem haben − planerisch wie finanziell. Bereits vor zehn Jahren hat er sich den Pachtvertrag gesichert. Auf drei Ebenen und insgesamt 1000 Quadratmetern werden verschiedene Biere sowie eine nordisch geprägte Küche in moderner, aber gemütlicher Gasthaus-Atmosphäre, mit viel Holz, warmem Licht und großen Fenstern vor Balkonen serviert: Im 5. Stock befindet sich das Restaurant, im 6. Stock finden Verkostungen und Sommelier-Abende statt; im 8. Stock, auf der Plaza-Ebene mit Panoramablick über die Stadt, gibt es neben Getränken vor allem Snacks.

Für Störtebeker-Chef Jürgen Nordmann befindet sich seine neue Gastronomie nicht nur an einem „Weltklasse-Standort“, sie ist der Beginn einer groß angelegten Marketing-Offensive. Die Location eröffne die Möglichkeit, die Marke Störtebeker national und international bekannter zu machen. „Wir wollen hier jetzt erst einmal Erfahrungen sammeln“, sagt der 55-Jährige. Aber wenn künftig im Norden Deutschlands oder auch Europas gastronomisch „mit Wasser gespielt wird“, dann wolle Störtebeker mit aktuell 180000 Hektoliter Jahresumsatz und etwa 100 Mitarbeitern mitspielen. „Das passt zu uns.“ Einig sind sich Nordmann und Strenger in der Begeisterung für die Elbphilharmonie: „Es gibt kein Gebäude, das mehr in der Kritik stand. Aber wenn man es betritt, wandelt sich die Skepsis in positive Energie.“
 

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erstellt am 04.Nov.2016 | 11:45 Uhr

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