zur Navigation springen

Mecklenburg-Vorpommern

25. März 2017 | 16:29 Uhr

H5N8-Virus : Vogelgrippe zwingt Hunde und Katzen an die Leine

vom

In den 19 Sperrbezirken im Land herrschen strikte Regeln. Bei Verstößen drohen Bußgelder.

Katzen und Hunde sind in Mecklenburg-Vorpommern wegen der Geflügelpest derzeit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. In den 19 Sperrbezirken des Landes dürfen sie nicht mehr unangeleint im Freien umherlaufen, teilte das Agrarministerium am Dienstag mit. Das regele die Geflügelpest-Verordnung des Bundes. Bei Verstößen drohten Bußgeldverfahren, hieß es bei den Landkreisen.

Zusätzlich gebe es Beobachtungsgebiete, in denen die örtlichen Veterinärbehörden entscheiden dürften, ob die Vierbeiner an die Leine müssen. Anders als manche Tierhalter befürchten, dürfen Katzen und Hunde die in Verbotszonen freilaufend gesehen werden, nicht einfach von Jägern erschossen werden. Das Verbot sei daher schwer durchzusetzen, hieß es aus dem Ministerium.

Das Verbot zielt laut Ministerium darauf ab, dass die Vierbeiner den Vogelgrippe-Erreger nicht verbreiten, etwa weil der Kot infizierter Tiere an den Pfoten oder im Fell haftet oder weil sie sich an toten Vögeln zu schaffen machten. Sperrbezirke gelten für 21 Tage, wenn es keine neuen Seuchenfälle gibt, Beobachtungsgebiete für 15 Tage.

>> Aktuelle Informationen rund um die Vogelgrippe in MV lesen Sie hier

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen