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Mecklenburg-Vorpommern

07. Dezember 2016 | 17:22 Uhr

Flugzeugabsturz Stettiner Haff : Unfallursache: Flugfehler bei Nebel

vom

Das private Kleinflugzeug aus Hessen war am 4. September südlich der Insel Usedom ins Stettiner Haff gestürzt

Der Flugzeugabsturz mit drei Toten Anfang September bei Heringsdorf ist Untersuchungen zufolge auf Flugfehler der Besatzung zurückzuführen. Das haben die Ermittlungen eines Sachverständigen ergeben, wie ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft heute erklärte. Der Pilot habe über dem Stettiner Haff bei dichtem Nebel vermutlich die Orientierung verloren. Das private Kleinflugzeug aus Hessen war am 4. September südlich der Insel Usedom ins Stettiner Haff gestürzt. Zwei Männer und eine Frau starben. Technische Mängel habe die Maschine nicht gehabt. Die Ermittlungen zu dem Fall werde die Staatsanwaltschaft in Kürze einstellen. 

Der 52 Jahre alte Eigentümer der Maschine, seine 51-jährige Frau und ein 61-jähriger Bekannter waren an dem Wochenende aus Michelstadt (Odenwaldkreis) an die Ostsee geflogen. Am Unfallmorgen war das Kleinflugzeug in Heringsdorf zusammen mit einer zweiten Maschine zum Rückflug gestartet. Dann brach die Verbindung ab. Dem Gutachter zufolge war die Unglücksmaschine erst „auf Sicht“ geflogen, habe im dichten Nebel aber auf „Instrumentenflug“ umgestellt.

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erstellt am 30.Sep.2016 | 20:41 Uhr

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