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Mecklenburg-Vorpommern

26. Juli 2016 | 18:06 Uhr

Er war kein Unbekannter : Todesschuss auf der A14

vom

Geschäftsmann aus Dessau zückt bei Tempo 120 den Revolver und richtet sich selbst.

Der Mann, der sich am vergangenen Donnerstag auf der A14 nahe Schwerin selbst mit einer Waffe erschoss, ist kein Unbekannter. Dabei soll es sich nach Bildinformationen um einen erfolgreichen Geschäftsmann aus Dessau handeln, der in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Berlin mindestens 35 Filialen der Grillkette „Orig. Thüringer Rostbratwurst“ sowie Spielhallen betrieb. Als die Tat passierte, sei er gerade von seinem Ferienhaus an der Ostsee zurück nach Hause gewesen.

Zur Erinnerung: der Fahrer war gegen 10.30 Uhr in seinem schwarzen G-Klasse Mercedes auf der A14 unterwegs als er zwischen den Abfahrten Schwerin-Nord und Schwerin-Ost in Fahrtrichtung Kreuz Schwerin den Revolver zückte und abdrückte. Kurz vor der Ortschaft Raben-Steinfeld driftete der Mercedes laut Augenzeugenberichten immer mehr nach links, wo er letztlich an der Mittelleitplanke zum Stehen kam.

Wegen des Osterreisverkehrs war die Autobahn dicht befahren, sodass der Fahrer eines nachfolgenden Pkw sofort zur Hilfe eilte. Doch die Türen des Autos waren verschlossen. „Ihm blieb nichts anderes übrig, als die Seitenscheibe einzuschlagen“, erklärte ein Polizeisprecher später. Doch der Unternehmer war bereits tot.

Warum sich der Mann das Leben nahm, ist weiterhin unklar.

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erstellt am 26.Mär.2016 | 12:40 Uhr

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