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Mecklenburg-Vorpommern

11. Dezember 2016 | 14:54 Uhr

Wirtschaft : Steuern: MV rechnet mit 119 Millionen Euro Mehreinnahmen

vom

Steuerschätzung fällt höher aus als im Mai angenommen

Mecklenburg-Vorpommern kann in diesem Jahr mit rund 119 Millionen Euro mehr Einnahmen rechnen als bei der Steuerschätzung im Mai angenommen. Den größten Anteil daran habe mit 87 Millionen Euro die finanzielle Unterstützung des Bundes im Bereich der Asylbewerber und Flüchtlinge, teilte Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) am Freitag in Schwerin mit.

Der Arbeitskreis Steuerschätzungen, der seine jüngste Prognose am Freitag in Berlin vorstellte, geht von bundesweit 4,3 Milliarden Euro höheren Steuereinnahmen aus als im Mai vorhergesagt. Im nächsten Jahr zeichnen sich demnach nochmals leichte Mehreinnahmen ab. Für die Folgejahre bis 2020 aber muss der Fiskus mit weniger Einnahmen rechnen als bisher geplant.

 

Erstmals seit langem wurden die bisherigen Vorhersagen wieder nach unten korrigiert - um insgesamt 3,3 Milliarden Euro gegenüber der Mai-Prognose. Von dem Minus ab 2018 ist vor allem der Bund betroffen. Die Länder-Einnahmen sollen weitgehend stabil bleiben, auch für Kommunen ergeben sich demnach nur kleinere Änderungen.

Die Opposition forderte angesichts der positiven Erwartungen für das Land mehr Großzügigkeit des Finanzministers. „Es ist höchste Zeit, Geld für die Zukunft des Landes in die Hand zu nehmen, statt es wie Dagobert Duck zu horten“, sagte die finanzpolitische Sprecherin der Linken im Landtag, Jeannine Rösler. In den Kommunen bröckelten Straßen, Brücken, Schulen und Kindergärten vor sich hin.

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erstellt am 04.Nov.2016 | 20:45 Uhr

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