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Mecklenburg-Vorpommern

25. September 2016 | 21:07 Uhr

Awo : Spitzen-Kräfte legen ihre Verträge offen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auch soll es einen Ehrenkodex geben, bei dem Nebentätigkeiten bekannt gegeben werden

Nach dem Bereicherungsskandal beim Müritz-Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) legen künftig alle Kreisverbände ihre Geschäftsführerverträge offen. Das haben die Vertreter der Verbände auf der Tagung des Landesausschusses in Neubrandenburg erklärt. Die Verträge des Spitzenpersonals sollen in Zukunft im Vorfeld dem Landesverband vorgelegt werden. Auch soll es einen Ehrenkodex geben, bei dem Nebentätigkeiten bekannt gegeben werden.

Mit der Offenlegung soll sicher gestellt werden, dass nicht noch mehr Kreisgeschäftsführer bis zu 180 000 Euro im Jahr verdienten, wie in Waren ans Licht kam. „Unsere Kreisverbände betrachten den Fall der Müritz-Awo als ,Ausreißer’“, sagte Awo-Landesgeschäftsführer Bernd Tünker. Der Landesausschuss ist das zweithöchste Gremium des Verbandes und fasst bindende Beschlüsse.

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