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Mecklenburg-Vorpommern

26. August 2016 | 21:56 Uhr

Hanse Sail : Seefahrer-Romantik und Fernweh

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr als 200 Schiffe zur Anfang August beginnenden 24. Auflage der Hanse Sail in Rostock erwartet

Dichtes Gedränge wird bei der Hanse Sail vom 7. bis 10. August in Rostock nicht nur auf den Flaniermeilen herrschen, sondern auch im Hafen. „Viele Großsegler stehen auf der Anmeldeliste – mehr, als wir in Warnemünde am Passagierkai unterbringen können“, sagt Holger Bellgardt, Leiter des Sail-Büros. Zur 24. Auflage des maritimen Großereignisses an der Warnow-Mündung hätten sich erneut mehr als 200 Schiffe aus zwölf Nationen angemeldet. Zu den besonderen Gästen gehören laut Bellgardt die Viermast-Barken „Sedov“ (117,5 Meter) und „Krusenstern“ (114,5) aus Russland sowie das Vollschiff „Dar Mlodziezy“ (108,8) aus Polen. Wieder dabei ist auch das deutsche Segelschulschiff „Gorch Fock“.

Ihre Premierenanläufe erleben der 1937 gebaute Viermast-Schoner „Santa Maria Manuela“ aus Portugal, der erst im März fertiggestellte Toppsegelschoner „Avatar“ aus Holland und die schwedische Brigg „Tre Kronor af Stockholm“. „Insgesamt sieben Großsegler auf einmal, das ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, und es bringt uns auch an die Grenzen“, sagte Bellgardt.

Seinen Angaben zufolge ist die viertägige Hanse Sail mit alljährlich gut einer Million Besuchern die größte Freizeit-Veranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern. Das Segler-Treffen werde ergänzt durch buntes Marktgeschehen, vielfältige Kulturveranstaltungen und Wettkämpfe. Der Brutto-Umsatz werde auf 40 Millionen Euro geschätzt. „Und da sind die Kosten für die Anfahrten noch nicht eingerechnet“, sagte Bellgardt.

Organisation und Durchführung kosteten 1,5 Millionen Euro, die zu zwei Dritteln aus Einnahmen gedeckt würden. Den Rest schießt die Hanse-Stadt zu. „Wenn man die Extraumsätze in der privaten Wirtschaft sieht, erscheint das gerechtfertigt“, sagte der Sail-Manager.

Er appellierte an die Besucher, bei der Anreise nach Warnemünde die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. An den Zufahrten gebe es große Parkplätze, die S-Bahn verkehre im Sieben-Minuten-Takt, für Busse werde eine Extra-Spur eingerichtet, um ihnen ein zügiges Vorankommen zu sichern.

 

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