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Mecklenburg-Vorpommern

28. September 2016 | 00:21 Uhr

Rostocker Zoo : Schwerstarbeit beim Wiegetermin

vom
Aus der Onlineredaktion

Glapagos-Riesenschildkröten müssen sich jährlicher Visite unterziehen. Partnerschaft mit Wiro verlängert

Wohl genährt und gut gebaut sind Rostocks Galapagos-Riesenschildkröten. Das haben sie beim heutigen Wiegetermin im Zoo bewiesen. Wiro-Chef Ralf Zimlich, dessen Unternehmen seit drei Jahren Kooperationspartner des Zoos ist, durfte dabei ordentlich mit anpacken. „Mit dieser Geste wollen wir zeigen, dass wir zusammen etwas schaffen können“, sagt Zoodirektor Udo Nagel. Von dem Erfolgsrezept des Tierparks ist Zimlich überzeugt: „Der Rostocker Zoo ist die größte touristische Attraktion im Land, deswegen wollen wir die Kooperation fortführen. 

Die vier strammen Damen bringen jeweils zwischen 49 und 81 Kilogramm auf die Waage. „Da ist alles im Rahmen“, erklärt Tierpflegerin Jana Wohlfahrt. Insgesamt sind das 242,2 Kilogramm. Vier Pfleger mussten her, um die Isabela Frieda, Elvida, Estrella und Espanola kurzzeitig aus ihrem Wohlfühlparadies am Eingang des Darwineums zu holen und auf eine Waage zu heben. Anschließend wurden Panzer-, Hals- und Beinumfang gemessen. So können die Tierpfleger ermitteln, ob die Riesenschildkröten sich entsprechend entwickeln und gesund sind. Tierpflegerin Wohlfahrt wagt sogar einen Blick in die Mäuler der vier Damen. Dort können sich Pilze entwickeln und. „Wenn sie Mundgeruch haben, könnte das   Aufschluss darauf geben“, so Wohlfahrt. Auch der Bauchpanzer wird bei der jährlichen Untersuchung nach Pilzbefall und Unebenheiten untersucht. Die vierköpfige Schildkröten-Wohngemeinschaft erfreut sich bester Gesundheit.

Mit ihren zwischen 12 und 21 Jahren sind die Schwergewichte noch sehr jung. „Sie können bis zu 150 Jahre alt werden,“ betont Wohlfahrt. Es gäbe sogar einen Rekord von 175 Jahren. Geschlechtsreif sind die vier Bewohnerinnen des Darwineums noch längst nicht.    25 bis 35 Jahre  müssen sie  alt sein. Für Nachwuchs fehlt dann  der männliche Partner. Ob irgendwann kleine Schildkrötenkinder durch das Gehege tapsen  ist  unklar.  Zoodirektor Nagel betont: „Wir stehen in der Verantwortung, uns für die Arterhaltung stark zu machen.“

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