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Politik MV

30. September 2016 | 01:50 Uhr

Bürgerservice : Bürgertelefon 115 in der Warteschleife

vom

Nur wenige Kreise in MV bieten einheitlichen Behördennummer an

Die meisten Mecklenburger und Vorpommern müssen nach wie vor auf die Freischaltung der einheitlichen Behördennummer 115 warten. Das mit viel Vorschusslorbeeren bedachte bundesweite Service-Projekt kommt im Nordosten einfach nicht voran. Lediglich in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Rügen sowie in Schwerin funktioniert die 115.

Rostock arbeitet schon seit Längerem am Projekt. Stadtsprecher Ulrich Kunze: „Die einheitliche Behördennummer war in Rostock ursprünglich für 2015 geplant, konnte aber leider aus technischen und organisatorischen Gründen nicht umgesetzt werden.“ Für 2016 sei der Service fest eingeplant. Der genaue Termin für die Einführung stehe aber noch nicht fest.

Auch der Landkreis Nordwestmecklenburg habe an der Behördennummer großes Interesse, sagt Kreissprecherin Petra Rappen in Wismar. Bei der Umsetzung gebe es allerdings „Optimierungsbedarf“. Im Landkreis Rostock muss man ebenfalls weiter auf die 115 warten. „Wir denken an eine Kooperation mit Vorpommern-Rügen“, so Kreissprecher Kay-Uwe Neumann. Einführung frühestens 2019.

Positive Erfahrungen mit der Bürgerhotline macht dagegen bereits seit März 2014 der Landkreis Ludwigslust-Parchim, berichtet Kreissprecher Andreas Bonin.  Unter der 115 haben Bürger dort einen direkten Draht in die Verwaltung und erhalten Auskünfte zu Kommunal-, Landes- und Bundesthemen – vom Personalausweis über KFZ-Angelegenheiten bis hin zur Rente. „Inzwischen haben wir monatlich etwa 650 Anrufe aus dem Landkreis  und 160 Anrufe aus der Landeshaupstadt“, so Bonin. Die Schweriner können den 115-Service seit  März 2015 ebenfalls an jedem Werktag in der Zeit  zwischen 8 und 18 Uhr nutzen, nachdem die Landeshauptstadt mit dem Nachbarkreis darüber einen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen hat.

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erstellt am 14.Jan.2016 | 06:00 Uhr

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