zur Navigation springen

Mecklenburg-Vorpommern

04. Dezember 2016 | 17:20 Uhr

Aus dem Gerichtssaal : Fußgänger stirbt bei illegaler Autofahrt - Geständnis im Prozess

vom

Ein junger Autofahrer, der einen Fußgänger im Drogenrausch tödlich verletzt haben soll, muss sich vor Gericht in Waren verantworten.

Im Prozess um den Tod eines Fußgängers im April in Waren an der Müritz hat der angeklagte Autofahrer ein Geständnis abgelegt. Er sei mit dem Auto gefahren, könne sich aber erst nach dem Knall beim Zusammenstoß auf dem Fußweg wieder an das Geschehen erinnern, erklärte der 28-Jährige am Amtagericht. Vorher habe er Marihuana geraucht und bei einer Grillfeier Alkohol getrunken.

Der Angeklagte räumte außerdem ein, dass er sein Auto trotz Entzug des Führerscheines Mitte 2015 einfach weiter genutzt habe. Sonst hätte er die Ausbildung nicht zu Ende machen können.

 

Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann fahrlässige Tötung vor. Er hatte in einer Kurve die Kontrolle verloren und den 67 Jahre alten Rentner auf einem belebten Rad- und Fußweg umgefahren. Ein Urlauber aus Berlin schilderte als Zeuge, dass an der Unfallstelle an der Müritz wenige Meter weiter noch andere Menschen, darunter seine beiden Kinder, in Gefahr gewesen seien. Das Opfer starb noch am Unfallort.

Dem Angeklagten droht eine Freiheitsstrafe. Mit einem Urteil wurde noch am Mittwoch gerechnet.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Nov.2016 | 11:32 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen