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Mecklenburg-Vorpommern

05. Dezember 2016 | 19:40 Uhr

Landespolitik : Federau bekommt neuen Ärger

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die umstrittene Schweriner AfD-Politikerin muss sich nach einer kontroversen Rede rechtfertigen

Die umstrittene Schweriner AfD-Politikerin Petra Federau bekommt neuen Ärger mit ihrer Partei. Nach einer kontroversen Rede, in der sie Parteikollegen persönlich attackiert hatte, muss sie sich nun rechtfertigen. Sie werde zunächst zu einer Stellungnahme aufgefordert, sagte der Landesparteivorsitzende Leif-Erik Holm gestern in Schwerin. Über mögliche weitere Schritte werde danach beraten.

Federau hatte nach Medienberichten in einer Rede beim Landesparteitag am Wochenende in Gägelow bei Wismar Mitglieder der eigenen Partei scharf angegriffen. So soll sie den Schweriner Vize-Kreisvorsitzenden Ulf Theodor Claassen als skrupellos und hinterhältig bezeichnet und dem ebenfalls aus Schwerin stammenden Landtagsabgeordneten Thomas de Jesus Fernandes vorgeworfen haben, zu manipulieren und zu hetzen. Holm bezeichnete die Rede Federaus als „irritierend“.

Die Politikerin war bereits einige Monate vor der Landtagswahl von ihrem aussichtsreichen Listenplatz drei geflogen. Sie soll bei der Nominierung im Februar verschwiegen haben, dass sie für einen Escort-Service arbeitete, der junge Frauen auch in arabische Länder wie Abu Dhabi und Dubai vermittelt haben soll. Bekannt geworden waren die Vorwürfe durch Medienberichte.

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