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Mecklenburg-Vorpommern

08. Dezember 2016 | 21:06 Uhr

Gasexplosion in Malchow : Ermittlungen zu Explosion eingestellt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Haus und das Nachbarhaus in Malchow mussten nach dem Unglück 2015 abgerissen werden

Die Gasexplosion Mitte 2015 in einem Haus in Malchow, bei der ein Mann starb, wird keine strafrechtlichen Folgen haben. Wie Beatrix Komning als Sprecherin der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg gestern sagte, sind die Ermittlungen in dem Fall nach 16 Monaten „mangels Tatnachweis“ eingestellt worden. „Es konnte kein Täter ermittelt werden“, sagte Komning.

Malchows Bürgermeister Rene Putzar (parteilos) zeigte sich erleichtert. „Das war sehr tragisch und das Geschehen schwingt immer noch mit, wenn in Malchow die Sirenen gehen.“ Bei der Explosion am 13. Juli 2015 war das Haus so stark beschädigt worden, dass es nur noch abgerissen werden konnte. Auch ein Nachbarhaus musste abgerissen werden.

Ein 72 Jahre alter Malchower, der sich für die auswärtigen Eigentümer um das Haus kümmerte, wurde bei der Explosion so schwer verletzt, dass er zwei Monate später an den Folgen starb. Ursache für den Vorfall war Experten zufolge Gas, das sich unerwartet im Haus ausgebreitet hatte. Als der Rentner mit seiner Frau nach dem Rechten sehen wollte, betätigte er einen Lichtschalter. Das soll die Explosion ausgelöst haben. Die Ehefrau, die hinter dem Rentner stand, überlebte schwer verletzt.

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