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Mecklenburg-Vorpommern

07. Dezember 2016 | 09:36 Uhr

Zoo Rostock : Eisbär Fiete zieht nach Ungarn

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Publikumsliebling Fiete verlässt für immer Rostock

Tränen gibt es am Sonntag ganz bestimmt im Rostocker Zoo. Denn Abschiednehmen ist angesagt: Eisbär Fiete, seit Monaten Zuschauer-Magnet,  verlässt für immer die Hansestadt. Er wird an  einen anderen Zoo abgegeben. Wie NNN erfuhren, soll Fiete künftig in Ungarn  leben und soll dort für reichlich Nachwuchs sorgen. 

Aus dem kleinen weißen „Teddy“, der am 3. Dezember 2014  im Rostocker Tiergarten geboren wurde,  ist zwar längst ein großer Bär geworden, doch Fiete  war in jedem Alter ein Hingucker. Er hinterlässt eine Lücke, weil er  sich in die Herzen Tausender Zoo-Gäste gespielt und  getobt  hat sowie ein wunderbares  Foto-Modell darstellte.

Dass Fiete wegen der Zucht den Rostocker Zoo verlassen würde, stand von vornherein fest. Der Zeitpunkt jetzt ist auch der Tatsache geschuldet, dass der Abriss der alten Bärenburg und der Baustart für das Polarium immer näher rücken. Deshalb nehmen mit ihm   auch seine Mutter Vilma  sowie die Eisbär-Seniorin Vienna Abschied von Rostock. Während für Vilma nach NNN-Recherchen ein Zoo in Dänemark   bis 2018 ein neues Zuhause sein wird,  soll die Suche nach einem Aufenthaltsort für Vienna noch nicht ganz abgeschlossen sein. Fest steht allerdings, dass diese beiden Bären zurück in den Rostocker Zoo kommen, wenn das Polarium fertig ist.   Vilma soll dann mit einem neuen kräftigen Eisbär-Mann  Nachwuchs  aufziehen, während Vienna ihr Altenteil genießen darf.

Am kommenden Sonntag lädt der Zoo zu einem großen Abschiedsfest für das Eisbären-Trio Fiete, Vilma und Vienna sowie die Pinguine – sie gehen wohl nach Berlin und Marlow –  ein. „Besucher erwartet ein bäriges Vergnügen, unter anderem mit Sonderführungen hinter die Kulissen, Schaufütterungen und Fotoaktionen“, heißt es aus dem Tiergarten. Kuratorin Antje Zimmermann betont: „Wir wollen uns gebührend von den Tieren verabschieden.“

Von dem Neubau des Polariums  sind weitere Tiere, die im Mandrill-Binturong-Haus leben, betroffen. So wird in Kürze das Binturong-Pärchen als Nachbarn der Baumkängurus in das ehemalige Affenhaus umziehen, wo zuletzt die Roten Varis zu sehen waren. Dieses wird für die neuen Bewohner nochmals modernisiert. Die Nasenbären ziehen ins Südamerika-Haus um. Dort werden sie Untermieter der Gehaubten Kapuzineraffen.
 

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