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Tag der offenen Töpferei in MV : Einblicke in eine Welt aus Ton

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Schauen, Anfassen und Staunen: Zahlreiche Besucher folgten der Einladung in die Töpfereien in MV. Ein Überblick:

Interessiert schaut Kathleen Heinrich zu, wie Sven Beseler Tonflaschen formt.  Fotos: Eckhard Rosentreter
Interessiert schaut Kathleen Heinrich zu, wie Sven Beseler Tonflaschen formt. Foto: Eckhard Rosentreter

Hinzenhagen/Bergfeld/Gross Breesen: Vielfalt der Töpferkunst gezeigt

Die Gutower Sabine und Wolfgang Bohne nutzen regelmäßig die Tage der offenen Türen der Töpfereien in MV. Nachdem sie bei Rainer Finck in Bernitt vorbeigeschaut hatten, war Groß Breesen ihr nächstes Ziel. „Wir sind schon Sammler, haben die Töpperkulose“, witzelt Sabine Bohne mit einem Wortspiel. Beim Ehepaar Mücket erstanden sie zwei Tassen und eine elegante Halskette aus Serpentinsteinen, gestaltet von Susanne Mücket. Von Anfang an sind die Mückets dabei, wenn ihre Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern sich zum Öffnen der Türen aufrufen. „Das ist eine tolle Sache für unser Handwerk“, sagt Susanne Mücket. >> mehr

 

Von Töpfermeister Rainer Finck lassen sich Stine und Leo Schröder den Umgang mit der Drehscheibe zeigen.
Von Töpfermeister Rainer Finck lassen sich Stine und Leo Schröder den Umgang mit der Drehscheibe zeigen. Foto: Christina Milbrandt

Bernitt/Qualitz: Ein Nachmittag an der Drehscheibe

Gleichmäßige Bewegungen, immer genügend Wasser auf den Ton geben und auf die Hände achten – der Umgang mit der Drehscheibe ist gar nicht so leicht. Das stellte auch Leo Schröder aus Neu Bernitt fest, der den Tag der offenen Töpferei am Sonnabend nutzte, um sich gemeinsam mit seiner Mutter Stine die Werkstatt von Rainer Finck in Bernitt anzuschauen. Klar, dass er da gleich mal selbst an die Drehscheibe wollte, um auszuprobieren, wie aus einem Klumpen Ton ein schönes Stück Keramik entstehen kann. >> mehr

 

Drei Generationen gemeinsam auf Töpferei-Tour: Ute Levin, Tochter Charlotte und Mutter Irmgard Drüsedau, aus Zickhusen gehören in Bolz-Ausbau zur Stammkundschaft. Doch von dort geht es weiter.
Drei Generationen gemeinsam auf Töpferei-Tour: Ute Levin, Tochter Charlotte und Mutter Irmgard Drüsedau, aus Zickhusen gehören in Bolz-Ausbau zur Stammkundschaft. Doch von dort geht es weiter. Foto: Rüdiger Rump
 

Ruchow/Lenzen: Herzstücke aus erster Hand

Ute Levin, Tochter Charlotte und Oma Irmgard Drüsedau, drei Generationen aus einer Familie in Zickhusen, sind schnell fündig geworden. „Wir kommen jedes Jahr zweimal, zum Tag der offenen Tür und bei Kunst offen“, erzählt Levin. „Was sie macht, ist einfach toll. Uns gefallen die Farben, besonders, wenn die verlaufen, und auch die nicht immer geraden Formen“, so Levin. Einmal habe sie sich von einer Tasse mehrere eine Nummer kleiner bestellt. Damrow fügt schmunzelnd an, solche wolle jetzt auch ihr Mann, Kunsttischler Joachim Behrens, der seine Werkstatt in Rothen hat. >> mehr

 

Die „Freundinnen“ aus Rheinsberg  wollten eigentlich nur mal schauen. Dann aber fanden sie sich beim Dekorieren von weiß glasierten Bechern mit bunten Mustern am Arbeitstisch in der Werkstatt von Susanne König wieder.
Die „Freundinnen“ aus Rheinsberg wollten eigentlich nur mal schauen. Dann aber fanden sie sich beim Dekorieren von weiß glasierten Bechern mit bunten Mustern am Arbeitstisch in der Werkstatt von Susanne König wieder. Foto: Monika Maria Degne
 

Plau/Techentin: Hommage an den Ton in Künstlerateliers

Auf einem Tisch wartet eine ganze Armada Rohlinge darauf, dass Besucher in den Laden in Plau am See strömen, angelockt vom Blick durch’s Schaufenster in ihr wundersam buntes Fliesenland. Und es dauert nicht lange, da überschreitet eine ganze Gruppe „Freundinnen“, wie sie sich nennen, die Ladenschwelle. Die Frauen aus Rheinsberg in Brandenburg, die wohl nur mal gucken wollten, beraten kurz, dann sitzen sie am Arbeitstisch und dekorieren weiß glasierte Becher mit bunten Mustern. Versuche. >> mehr

 

Animationstöpferin Iris Thees (l.) führte nacheinander Tiziana, Karla und hier die kleine Pia humorvoll in ihr faszinierendes Handwerk ein, auch die Angehörigen bekamen Lust es mal auszuprobieren.
Animationstöpferin Iris Thees (l.) führte nacheinander Tiziana, Karla und hier die kleine Pia humorvoll in ihr faszinierendes Handwerk ein, auch die Angehörigen bekamen Lust es mal auszuprobieren. Foto: Bernd Möschl
 

Lewitzrand: Töpfern mag jeder – von 4 bis 104

Luftanhalten war im klitzekleinen Werkstattraum ihres „Kunstpöttchens“ nicht nur wegen der drangvolle Enge angesagt. Animationstöpferin Iris Thees und ihre großen und kleinen Gäste beim Tag der offenen Töpferei erlebten die bei diesem ursprünglichen Handwerk unumgängliche Konzentration fast körperlich. Und das nicht nur als einfühlsam angeleitete Akteure an der Töpferscheibe sondern auch als buchstäblich mitgerissene Zuschauer. >> mehr

 

Hier entsteht eine Schale für Müsli:
Hier entsteht eine Schale für Müsli: Hans-Heinrich Döscher zeigt Rike Wildemann an der Töpferscheibe, wie es geht. Foto: Münchow
 

Brenz,/Hohenwoos/Loosen: Rike töpfert ihre Müsli-Schale

Aus dem Hörsaal an die Töpferscheibe. Das hatte sich Rike Wildemann so erstmal nicht gedacht. Die Studentin aus Köln kam am Sonnabendnachmittag auf den Töpferhof in Hohenwoos, um sich mal umzuschauen. „Ich bin hier in der Nähe zu Besuch und hatte vom Tag der Offenen Töpferei gehört. Da wollte ich eigentlich nur mal sehen, wie das so ist“, meinte die junge Frau. Doch als sie dann in der Werkstatt neben der Töpferscheibe stand und zusah, wie Hofchef Hans-Heinrich Döscher aus einem Klumpen Ton gerade einen Vogel-Nistkasten töpferte, da kribbelte es Rike irgendwie doch in den Fingern. >> mehr

 

Leidenschaftlicher Töpfer ist Steffen Werner. Er bevorzugt die Holzbrandtechnik mit Salzglasur. Die Öfen für sein Handwerk baut er selbst.

Leidenschaftlicher Töpfer ist Steffen Werner. Er bevorzugt die Holzbrandtechnik mit Salzglasur. Die Öfen für sein Handwerk baut er selbst.

Foto: Michaela Kleinsorge
 

Pölchow/Hucktorf: Altes Handwerk fasziniert Besucher

Im Kern des kleinen idyllischen Ortes hat Steffen Werner seit Jahren seine Keramikwerkstatt im ehemaligen Dorf-Konsum eingerichtet. Am Tag der Töpferei ist es für den 46-Jährigen eine Selbstverständlichkeit, seinen Besuchern das Handwerk näherzubringen. Die durften auch selbst mal an der Töpferscheibe drehen und sich über die Vorteile des Steinzeugs mit Salzbrand erkundigen. >> mehr

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erstellt am 12.Mär.2017 | 20:45 Uhr

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