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Mecklenburg-Vorpommern

27. März 2017 | 14:41 Uhr

Sturm über dem Nordosten : „Eckhardt“ hält Retter auf Trab

vom
Aus der Onlineredaktion

Schwere Sturmböen sorgen für mehr als 50 Einsätze in Mecklenburg-Vorpommern

Nach den frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Woche fegte am Wochenende ein heftiger Sturm über den Nordosten und führte vor allem am Samstag zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen in Mecklenburg-Vorpommern: Allein in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim sowie in Schwerin, Wismar und Rostock verursachte das Sturmtief „Eckhart“ zwischen 9.30 und 18.00 Uhr mehr als 50 wetterbedingte Einsätze, wie ein Feuerwehrsprecher gestern mitteilte. Im Nordosten wurde nach Angaben von Polizei und Feuerwehr aber niemand durch den Sturm verletzt.

Die meisten Einsätze betrafen Äste oder umgeknickte Bäume, die von den Straßen geräumt werden mussten.

In der Rostocker Innenstadt flogen Verkehrsschilder, Baumaterialien und Äste durch die Gegend, wie eine Polizeisprecherin sagte. Außerdem seien dort Telefonmasten umgestürzt. In Warin wurde an der Bundesstraße 192 ein großes Bauschild für ein neues Wohngebiet von einer heftigen Böe erfasst und zerfetzt. Ansonsten kam das Amt Neukloster-Warin glimpflich davon.

Die Windböen erreichten an der mecklenburgischen Ostseeküste teilweise eine Geschwindigkeit von bis zu 90 Kilometern pro Stunde, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes sagte.

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