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Mecklenburg-Vorpommern

25. Juni 2016 | 16:02 Uhr

Frühjahrsversteigerung in Rostock : Bunker, Wohnhaus, Küstenwald: Auktion bietet 42 Immobilien

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die große Nachfrage nach Häusern in Ostseenähe schlägt sich auch in den Mindestgeboten bei der bevorstehenden Frühjahrsversteigerung der Norddeutschen Grundstücksauktionen AG am 5. März in Rostock nieder.

Mit der höchsten Startsumme von 279 000 Euro wird ein Architektenhaus in Russow angeboten, einem Nachbardorf des Ostsee-bades Rerik. Das 2006 errichtete Haus biete 148 Quadratmeter Wohnfläche, teilte die Auktionsgesellschaft am Donnerstag mit. Für eine Doppelhaushälfte im Ostseebad Binz auf Rügen werden mindestens 259 900 Euro verlangt.

Für die Hälfte steht hingegen ein Einfamilienhaus mit 226 Quadratmetern Wohnfläche und großem Grundstück samt Teich in Hennstedt bei Neumünster auf der Auktionsliste. Das Mindestgebot liegt bei 138 000 Euro. Für ein denkmalgeschütztes Gasthaus mit Wohnung in Heidhof unweit des Elbe-Städtchens Dömitz werden mindestens 120 000 Euro verlangt.

Auch für unbebaute Flächen in Meernähe werden hohe Erlöse erwartet. So wird ein Grundstück in Kloster auf Hiddensee für 120  000 Euro aufgerufen, ein Küstenwald-Grundstück am Sandstrand der Schaabe im Norden Rügens soll mindestens 195 000 Euro bringen.

Die Summe der Mindestgebote liegt bei rund 2,3 Millionen Euro. Unter den insgesamt angebotenen 42 Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen befinden sich auch ausgefallene Objekte: In Bremen-Hemelingen etwa steht ein 1942 errichteter Hochbunker zum Verkauf. Das dreigeschossige Bauwerk mit einer Nutzfläche von gut 3000 Quadratmetern soll mindestens 95  000 Euro kosten. Bei 75  000 Euro können Interessenten für eine umgebaute Molkerei in Törpin (Mecklenburgische Seenplatte) in den Bieterwettstreit einsteigen. Zum Verkauf stehen zudem zwei nicht mehr genutzte Bahnareale in Bremen und in Nordfriesland.

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erstellt am 12.Feb.2016 | 12:00 Uhr

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