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Mecklenburg-Vorpommern

25. Juli 2016 | 00:21 Uhr

Bangen in Rostock : Aida verlagert Jobs nach Hamburg

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Kreuzfahrtunternehmen Aida will Arbeitsplätze von Rostock nach Hamburg verlagern. Wegen eines in Hamburg geplanten neuen Zentrums der italienischen Costa-Gruppe, zu der Aida Cruises gehört, könnten nach übereinstimmenden Medienberichten bis zu 100 Arbeitsplätze in Rostock wegfallen. Der Geschäftsführer der Gewerkschaft Verdi in Rostock, Detlev Follak, sagte mit Blick auf die betroffenen Mitarbeiter: „Sie müssen mitgehen oder kündigen.“ Ein Reederei-Sprecher betonte jedoch, dass die Entscheidung, wie viele Mitarbeiter an die Elbe versetzt werden sollen, noch nicht gefallen sei.

Die Costa-Gruppe plant in Hamburg eine Einrichtung für den Betrieb ihrer Flotte von derzeit 25 Schiffen. Am Freitag hatte der italienische Gewerkschaftsbund CISL erklärt, Costa wolle bis zu 160 Arbeitsplätze von Genua nach Hamburg verlegen. Der Vorstandschef der Reederei Costa Crociere, Michael Thamm, wies die Kritik der Gewerkschaften in Italien zurück. Thamm wollte sich zu möglichen konkreten Auswirkungen zunächst nicht äußern.

Aida hatte im vergangenen Jahr im Rostocker Stadthafen eine neue Firmenzentrale gebaut. Sie bietet früheren Unternehmensabgaben zufolge Platz für 400 Mitarbeiter.

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