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Mecklenburg-Vorpommern

10. Dezember 2016 | 09:50 Uhr

Reiter André Thieme : 275-PS-Sound auf der Ehrenrunde

vom
Aus der Onlineredaktion

Dreifacher Derbysieger André Thieme sichert sich Platz zwei der DKB-Riders-Tour 2016 und gewinnt damit einen Maserati Ghibli

André Thieme aus Plau am See war in die Olympiahalle zu den Munich Indoors als Zweiter im Ranking der DKB-Riders-Tour 2016 gereist. Nach einer verletzungsbedingten Turnierpause waren beide – Thieme und sein Top-Pferd Conthendrix – auf den Punkt topfit. Mit einer glanzvollen Null-Runde erreichte der dreifache Derbysieger den zweiten Umlauf – und den Sprung auf den zweiten Platz der Gesamtwertung in der Riders-Tour.

Das bedeutete eine Ehrenrunde mit einem nagelneuen Maserati Ghibli Diesel. Im neuesten Modell für 2017 gingen Vater und Sohn Thieme mit 275 PS unter der Haube auf die Ehrenrunde. „Das war eine geile Runde im coolen Auto“, sagte Filius Max (9) nach der rasanten Ehrenrunde auf dem Beifahrersitz. Und dabei war er gar nicht so gern mit nach München gekommen. „Ich musste Max versprechen, dass wir, wenn ich eines der drei tollen Autos gewinne, abends noch alle ins Hofbräuhaus fahren und er am anderen Tag dann ausnahmsweise nicht in die Schule braucht, denn das wäre nicht zu schaffen gewesen“, sagte André noch vor seinem Ritt am Sonntagnachmittag. „Sonst hätte ich ihn nicht herlocken können, er liebt mehr das Handballspiel.“

Thieme ging mit seinem 12-jährigen Schimmelwallach Conthendrix als dritter Starter in die Bahn. Zuvor startete Janne-Friederike Meyer (Hamburg), die ihm und dem ebenfalls auf Platz zwei liegenden Philip Rüping (Mühlen) mit Chuck dicht auf den Fersen in der Tour-Wertung gelegen hatte. Sie blieb fehlerfrei, wie auch Thieme. „Ich bin das gewohnt, als Erster in Nationenpreisen zu reiten. So ist der Druck nicht so lang und ich weiß, woran ich bin“, resümierte der Plauer.

Nach dem Fehler von Janne im Stechen, den Thieme zwar auch machte, war klar, dass es reichen würde. Erst recht, als Rüping dann mit einem Fehler nicht die zweite Runde erreichte. Der Bereiter von Schockemöhle sicherte sich dann als Dritter des Endklassements der Tour aber das dritte Auto. Der Sieg im Großen Preis der DKB blieb mit Maximilian Schmid in Bayern.

Bei Thiemes wurde gestern Abend, wie versprochen, mit Frau und Sohn, mit Schwester Christina, Pferdebesitzern und Freunden gefeiert und auf das neue Auto angestoßen.

Aus München gab es bereits Samstag eine weitere Erfolgsmeldung für die Pferdefreunde aus MV: Mitten in der Nacht, aber dennoch frenetisch gefeiert, fiel die Entscheidung im Maserati Gold-Cup. Das war zugleich die finale Wertungsprüfung der Baker Tilly Roelfs Trophy, einer Sonderwertung für deutsche Reiter in internationalen Springprüfungen.

Hier wurde Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit BSC Cavity mit einem zweiten Rang hinter Marcus Ehning auch Zweiter der Gesamtwertung hinter dem Borkener, der sich damit einen Extragewinn von 10  000 Euro sicherte. Rang drei ging an Vorjahressieger Felix Haßmann (Lienen). Für Wulschner bedeuteten die beiden zweiten Plätze insgesamt 9500 Euro mehr in der Turnierkasse.




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