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Selbst gemacht

05. Dezember 2016 | 09:34 Uhr

Serie: Selbst Gemacht : Bunt und voller Seele

vom

Gekauft ist oft zu langweilig: Jacqueline Fischer gestaltet ihre eigenen Haarbänder

Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, mitten im Schweriner Stadtteil Lankow. Am Wohnzimmerfenster hängt ein selbst gemachter Traumfänger, auf dem Tisch liegen kleine Perlen, Bänder in verschiedenen Farben und Längen, Anhänger und Federn: „Hier herrscht kreatives Chaos“, sagt Jacqueline Fischer mit einem breiten Grinsen. „Wir müssen leise sein“, fügt sie schnell hinzu, bevor die 32-Jährige auf Zehenspitzen zurück zum Esstisch geht. Ihr Lebensgefährte würde schlafen, er sei erst vor ein paar Stunden von der Nachtschicht heimgekommen. „Aber hier im Wohnzimmer störe ich ihn nicht“, lacht die 32-Jährige. Sie setzt sich auf einen Stuhl, nimmt einen Schluck Kaffee und knüpft geduldig weiter an ihrem neuesten Accessoire: einem Haarband.

Konzentriert legt die Schwerinerin, die hauptberuflich im Handel tätig ist, ein Band ums andere, zieht Schlaufen, steckt die verschiedenfarbigen Bänder wieder hindurch, nimmt eine Feder und einen kleinen Anhänger und knüpft die winzigen Details mit ein, bevor sie wieder von vorne beginnt. Die Handgriffe sitzen. Nur ein paar Minuten und schon ist Jacqueline fertig. „Diese Technik nennt man Makramee“, erklärt die Mutter zweier Kinder. Sie stammt aus dem Orient und kann auch zur Fertigung von Ringen, Ketten, Taschen und Gürteln zum Einsatz kommen.

Früher sei Jacqueline oft auf Partys und zum Tanzen unterwegs gewesen. „Da will man ja gut aussehen. Doch mir gefiel der Schmuck, den man kaufen kann, meistens nicht“, erinnert sie sich. Und aus diesem Grund fing sie 2010 an, ihr Geschmeide selbst herzustellen. „Ich war schon immer ein wandelnder Regenbogen – da brauchte ich natürlich auch die passenden Accessoires.“

Heute fertigt Jacqueline Fischer die kleinen Kunstwerke nicht nur für sich, sondern auch für Freunde und Bekannte. Sogar auf Bestellung arbeitet die 32-Jährige bereits. Ihr größter Fan ist natürlich ihre Tochter: „Meine Pia ist neun. Sie liebt Schmuck . Für sie mache ich gerne das eine oder andere Teil“, erzählt Jacqueline Fischer während sie am nächsten Einzelstück arbeitet.Annegret Behncke

Interessierte erreichen die junge Frau per E-Mail unter tanisha-design@hotmail.de oder auf Facebook unter facebook.com/Tanisha.Design.

>> Weitere Teile unserer Serie "Selbstgemacht" finden Sie im Dossier.

>> Alle Videos zur Serie finden Sie hier.

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erstellt am 29.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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