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Reise und Tourismus

02. Dezember 2016 | 23:20 Uhr

Turks & Caicos : Schätze der Karibik

vom
Aus der Onlineredaktion

Längst ist das Urlaubsparadies in aller Munde, doch eine Handvoll Inseln sind von den Massen noch verschont: die Turks & Caicos.

Piraten gehören zur Karibik wie Palmen, Puderzuckerstrände und das postkartenblaue Meer. Zwar ist es schon einige Hundert Jahre her, dass Seeräuber die Karibik unsicher machten, doch der Mythos bleibt: Verwegene Gesellen, die Schiffe entern und alles rauben, was nicht niet- und nagelfest ist. Auf einer Insel der Turks & Caicos hausten sogar zwei der wenigen Piratinnen: Anne Bonny und Mary Read. Auf den Weltmeeren waren die Amazonen berühmt, bekannt und berüchtigt. Sie galten als furchtloser, kriegerischer und zuverlässiger als ihre männlichen Mitstreiter, die oftmals statt Beute zu machen im Rum-Delirium lagen.

Rein geographisch gehören die Turks & Caicos zum Atlantik, zählen aber zur Karibik. Sie liegen südwestlich der Bahamas und sind noch ein echter Geheimtipp. Auf dem winzigen Flughafen Providenciales steigen nur eine Handvoll Passagiere aus, die meisten sind auf Aruba geblieben.

Ein Taxi bringt meinen Fünfjährigen und mich ins Beaches Resort, das sich hinter mächtigen Palmen versteckt. Um die natürliche Schönheit der Insel zu erhalten, dürfen Gebäude nicht höher als Palmen sein und Hotelburgen, Massenabfertigung und Kreuzfahrer, die heuschreckenartig einfallen, gibt es ebenfalls keine.

 

Empfangen werden wir auch nicht in einer eisgekühlten Halle, sondern in einer luftig-offenen Lobby. Schnell sind die Formalitäten erledigt, die Koffer abgestellt, und in Flip Flops fliegen wir fast zum Meer. Während ich über das Panorama noch staune, planscht das Kind durch die Wellen. „Ist wirklich warm!“, behauptet es. Und hat Recht. Langsam gleite ich ins türkis-transparente Nass. Ein Gefühl wie Baden in flüssiger Seide. Karibisch-Blau ist keine Farbe, sondern ein Gefühl, ein wunderbar leichtes.

Überhaupt spielt das Meer eine große Rolle in unseren Tagen. Neben Baden, Tauchen und Schnorcheln können wir zwischen Kajaks, Katamaranen, Stand-up-Paddling, Wasserfahrrädern und Windsurfing wählen. Ganz entspannt, denn der Spaß ist inklusive. Piraten gibt es im Beaches natürlich auch. Bunte Plastikkameraden bevölkern das Pirate’s Island, wie der riesige Wasserpark mit acht Rutschen, Kanonen, Piratenboot und einem sanft fließenden Fluss heißt.

Dort findet auch die Kinderbetreuung statt. Zwar nur auf Englisch, aber alle verstehen sich trotzdem, und ich habe kostbare Zeit für mich. Viel zu schnell vergeht die Zeit. Nur eine große Muschel erinnert uns, dass alles kein Traum war.

Das Beaches Turks & Caicos ist bei vielen Veranstaltern buchbar. Eine Übernachtung pro Person im DZ einschließlich Luxus-inklusive kostet z.B. bei Dertour ab 282 Euro. Eine Nacht für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet ab 670 Euro. Infos: www.beachesresorts.de




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erstellt am 26.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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