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Liebe, Flirt und Partnerschaft

03. Dezember 2016 | 18:37 Uhr

Beziehungen : Die verflixten fünf Jahre

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Eifersucht, Seitensprünge und Geldsorgen sind die häufigsten Gründe, wenn es in einer Beziehung nicht gut läuft. In den ersten fünf Jahren kriselt es am häufigsten.

Wer fünf Jahre Partnerschaft erfolgreich meistern will, muss dafür im Schnitt 1,7 Beziehungskrisen überstehen – das ergab eine Studie des Online-Datingsportals parship.de. Die meisten ernstaften Krisen durchleben Paare in den ersten zehn Jahren der Beziehung. Im Rahmen der Befragung wurde untersucht, wie häufig ernste, beziehungsgefährdende Krisen eine Partnerschaft bedrohen.

Zoff zu Beginn

Insbesondere die Anfangsjahre einer Beziehung verlangen Paaren in Sachen Streitkultur einiges ab. Aber: Die Zahl der ernsten Krisen nimmt mit der Dauer der Partnerschaft deutlich ab.

In den ersten fünf Jahren fliegen die Fetzen am häufigsten. Wer nach zehn Jahren immer noch glücklich liiert ist, hat jedoch gute Chancen, nahezu krisensicher weiter zu lieben. Denn während die Zahl der Krisen vom fünften bis zum zehnten Partnerschaftsjahrzehnt auf durchschnittlich 2,4 ansteigt, nimmt sie nach über 10 bis über 20 Jahren Beziehung nicht mehr weiter zu.

Grund dafür könnten die verschiedenen Phasen sein, die Paare in jeder Beziehung durchlaufen.

Nach der Verliebtheitsphase zu Beginn, in der beide noch die rosarote Brille tragen, folgt nach etwa eineinhalb Jahren die zweite, analytische Phase. Hier erkennt jeder Partner immer mehr schlechte Eigenschaften und Unterschiede an seinem Gegenüber, die ihm vorher nicht aufgefallen sind. In dieser Phase trennen sich die meisten Paare.

Streitfaktor Eifersucht

Der Hauptgrund für Beziehungskrisen ist vor allem Eifersucht (12 Prozent). Ein Seitensprung hat bereits bei mehr als jedem zehnten Pärchen die Beziehung vor die Zerreißprobe (11 Prozent) gestellt. Uneinigkeiten über Geldfragen belasteten bei weiteren elf Prozent der Befragten die Beziehung erheblich. Auch Probleme bei der Arbeit oder Arbeitslosigkeit sorgen oftmals für Schwierigkeiten in der Liebe (11 Prozent). Ex-Partner, das soziale Umfeld oder das Hobby geben laut der Studie hingegen selten Anlass für Trennungsgedanken.

 

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