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Garten und Blumen

25. April 2017 | 18:25 Uhr

Kolumne : Ruthje schmeckt tomatiger

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beate Schöttke-Penkes Gedanken und Erlebnisse rund ums Thema Garten.

In diesen Sommertagen kommt sie täglich auf unseren Tisch: groß wie ein Tischtennisball und leuchtend rot wie Klatschmohn. Die Rede ist von Ruthje, die seit 2008 auf dem Markt ist. Einst schwärmte der Schwager von ihr. Die Nachfrage von Kunden konnte in der Gärtnerei auf Rügen, wo er arbeitet, nicht gestillt werden. Und das, obwohl es preisgünstigere Tomaten im Angebot gab. Also wollten auch wir Ruthje ausprobieren, die von Ulrike Behrendt im niedersächsischen Oldendorfer Saatzuchtbetrieb gezüchtet wurde.

Inzwischen sind wir des Lobes voll und tragen die Begeisterung weiter. Die Pflanzen tragen viele Früchte, sind relativ resistent gegen Braunfäule. Reichliches Düngen erübrigt sich im Frühjahr, da die Sorte für nährstoffarme Böden gezüchtet wurde. Nur auf ihnen entfalten die Früchte ihr volles Aroma. Samen fürs kommende Jahr können von den diesjährigen Früchten genommen werden. Und – und das ist das eigentlich Entscheidende – der Geschmack ist außergewöhnlich gut. Einfach tomatiger als bei jeder anderen Sorte!




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