zur Navigation springen

Fitness und Wellness

02. Dezember 2016 | 23:21 Uhr

Familie : Sport für Eltern und Kinder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

So können die Bedürfnisse aller unter einen Hut gebracht werden.

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit – das gilt für Kinder wie für Erwachsene. Doch viele Eltern haben neben ihrem Job im Alltag kaum Zeit für die Familie. Dann noch Sport zu treiben, erscheint oft unmöglich. Eine Lösung kann es sein, wenn sich Erwachsene und Kinder gemeinsam fit halten. Aber welche Sportart eignet sich dafür? „Besonders für Kinder ist es wichtig, sich viel zu bewegen und dabei verschiedene Bewegungsformen auszuprobieren, da sportliche Betätigung ein Grundbaustein für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung ist“, erläutert Prof. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Eine tägliche Aktivität von 60 bis 90 Minuten ist wünschenswert, dabei sollte mit mindestens mittlerer Intensität trainiert oder gespielt werden. Auch Erwachsene brauchen zu ihrem oft bewegungsarmen Lebensstil mindestens zweieinhalb Stunden Sport pro Woche als Ausgleich, rät der Experte.

Gemeinsame Aktivitäten stärken nicht nur Herz, Kreislaufsystem und Muskulatur, sondern schulen auch den Umgang miteinander. Man lernt die Bedürfnisse und Wünsche seiner Kinder besser kennen, und die Kinder profitieren von der gemeinsamen Zeit mit den Eltern.

Welche Sportart gewählt wird, ist nachrangig. Wichtig ist, spielerisch an die Bewegung heranzugehen. Gute Möglichkeiten sind gemeinsame Radtouren oder Inlineskaten in ruhigen Gebieten. Auch Fangenspielen oder größere Sportspiele wie Fußball, Basketball oder Badminton sind geeignet. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten Lust dazu haben. Bei Fitnessübungen können Kinder mitmachen, zum Beispiel als Zusatzgewicht bei Kniebeugen. Damit die Kleinen motiviert bleiben, sollten sie selbst Übungen oder Laufvarianten vorschlagen dürfen. Auch einfach herumzutoben, gilt als sportliche Aktivität. „Kinder sollten mit dem ,Bewegungsvirus’ angesteckt werden. Je früher das gelingt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie langfristig aktiv bleiben“, so Froböse.

Autorin: Sandra Wittenberg

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen