zur Navigation springen

Anzeige - Küchenlust

03. Dezember 2016 | 03:22 Uhr

Leseraktion Küchenlust : Vorgestellt: Das sind die acht Finalisten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Acht Kandidaten kämpfen in vier Kochsessions um eine neue Küche.

Patricia Müller, Schwerin: Glasierte Hackbällchen

„Ich freue mich schon auf die Kochduelle, bin aber auch etwas aufgeregt“,  erzählt Patricia Müller aus Schwerin, „denn so öffentlich vor einer Jury habe ich ja noch nie gekocht.“ Deshalb geht die 26-Jährige auch mit ihrem Lieblingsgericht ins Rennen. „Das ist süß und würzig, eine gute Mischung, die jedem schmecken sollte.“ Mit ihrer Freundin habe die Schwerinerin früher regelmäßig Rezepte aus Zeitschriften nachgekocht und variiert. Patricia Müller weiß also, wie man den Kochlöffel schwingt. Und da demnächst ein Umzug ansteht, würde sich die Außendienstmitarbeiterin sehr über eine neue Küche von Grambow & Widmer freuen. Doch vorher darf sich unsere Jury   freuen – auf  Patricia Müllers  Lieblingsrezept: „Glasierte Hackbällchen an Tomaten-Aprikosen-Salsa mit Kartoffelgratin“.  frsc

Janett Losch, Parchim: Barbecue Schweinebauch

„Ich habe meinem Freund gesagt, ich kümmere mich um die Küche für unser neues Heim und er sich um den Rest“, lacht Janett Losch aus Parchim. Der Küchenlust-Wettbewerb spiele ihr da genau in die Karten, so die 31-Jährige. Ihr Rezept,  der Schweinebauch auf Barbeque-Art, schoss ihr direkt in den Sinn als sie unseren Aufruf las. Vor einer Jury zu kochen bereitet der Buchhalterin noch etwas Bauchschmerzen, denn normalerweise steht höchstens noch ihr Sohn mit ihr in der Küche. Der neunjährige Christopher begeistert sich schon fast so sehr für das  Kochen wie seine Mama. „Er fragt sehr viel, schnippelt gerne  und möchte bei allem helfen“, erzählt die Parchimerin stolz. Sollte Mama Janett also die Jury und Leser überzeugen , so freut sich sicher auch der Nachwuchs aufs Wirbeln in der neuen Küche.

Celina Zorbas, Güstrow: Rohkostsalat auf Ovencake

„Ich mache mit, weil ich zeigen möchte, dass vegetarische Küche lecker ist“, betont Celina Zorbas aus Güstrow. „Die vorgegebenen Zutaten sind allerdings nicht ganz einfach, da denkt man sofort an schwere Hausmannskost.“ Doch schließlich hat die 21-Jährige ein Gericht kreiert, das  die geforderten Komponenten enthält und trotzdem für eine junge und moderne Küche steht. Diese leichte Küche möchte die junge   Güstrowerin, die sich auch beruflich viel mit gesunder Ernährung beschäftigt, repräsentieren. „Ich habe zwar griechische Wurzeln, kann aber trotzdem gut auf Fleisch verzichten“, scherzt Zorbas. Und:  „Mediterrane Gemüsegerichte gibt es viele.“ Der  Jury serviert sie „Rohkostsalat auf Ovencake und Rotwein-Sahne-Sauce“.

Dr. Behrend Böckmann, Kirch Rosin: Mäkelbörger Tüffelfladen

„Ich bin ein kochender Opa mit Vorliebe für Gerichte aus vergangenen Zeiten“, beschreibt sich Dr. Behrend Böckmann  lachend. Der 74-jährige Pensionär aus Kirch Rosin bei Güstrow kocht täglich frisch für seine Familie. Zum Kochen kam Böckmann schon als kleiner Junge, denn seine Mutter war Küchenmamsell, erzählt er. Später ist der Erziehungswissenschaftler viel gereist und so sind seine Gerichte „bodenständig wie bei Muddern mit Einflüssen aus der französischen, afrikanischen und russischen Küche“. Für den Wettbewerb sollte es aber schon etwas typisch Mecklenburgisches  sein und so tüftelte Böckmann in der heimischen Küche. Das Ergebnis war der „Mäkelbörger Tüffelfladen“. Unsere Jury freut sich darauf.

Katrin Wille, Schwerin: Mediterranes Lammfilet

„Ich möchte die Küche gar nicht für mich gewinnen“, erklärt Katrin Wille aus Schwerin, „sie soll ein Geschenk für meine Oma sein.“ Die alte Küche der Großmutter habe nämlich schon fast 50 Jahre auf dem Buckel und die Rentnerin sei zu bescheiden, sich selbst noch einmal etwas Neues anzuschaffen. „Dabei waren es doch gerade meine Omas, die meine Kochleidenschaft geweckt haben“, erzählt die 33-jährige Schwerinerin. Ganze Nächte habe   sie  damit verbracht, neue Gerichte auszutüfteln. „Seit mein Sohn da ist, brauche ich allerdings meinen Schlaf“, lacht Wille. Die Passion fürs Kochen aber ist geblieben und so geht  die junge Mutter  mit „Mediterraner Kartoffel-Gemüse-Pfanne an Lamm“ ins Rennen um die Traumküche.

Birgit Bischof, Bochin: Kaninchen im Parmesanmantel

„Ich wohne am Ende von Mecklenburg oder am Anfang, je nach Betrachtung“, lacht Birgit Bischof aus Bochin bei Dömitz. „Ich bin auf dem Land groß geworden und wenn die Männer  auf dem Feld waren, habe ich als kleines Mädchen meiner Mutter in der Küche geholfen.“ Heute steht die 58-Jährige   immer noch gern mit Familienmitgliedern  am Herd – mit ihren Enkeln. „Die Kinder denken sich aus, was sie essen möchten  und dann wird gemeinsam gekocht“, erklärt die gelernte Verkäuferin. Für unsere Jury hat sie sich allerdings etwas Exquisiteres als Eierpfannkuchen ausgedacht und möchte mit „Kaninchenrückenfilet im Parmesanmantel, Kartoffel-Ziegenfrischkäsesouffle, Blattspinat und  Kaninchen Veloute“ überzeugen.

Marko Frömter, Kogel: Biergulasch an Kartoffelnudeln

„Eine neue Küche, das wäre schon ein Traum“, schwärmt Marko Frömter aus Kogel bei Zarrentin, „die wollen wir uns schon seit Jahren anschaffen.“ Mit zwei kleinen Kindern kam allerdings immer etwas Wichtigeres dazwischen  und so war der junge Familienvater sofort Feuer und Flamme als er von unserem Kochwettbewerb erfuhr.  Bei Frömters zu Hause kocht nämlich der Papa und das immer  frisch.  Ideen für sein Küchenlust-Gericht fand der gelernte Mediengestalter schließlich in einem seiner vielen Kochbücher. „Bodenständig sollte es sein und in die Jahreszeit passen, da dachte ich sofort an einen ,Tschechischen Malzbiergulasch mit Kartoffelknödeln’,  würzig und lecker!“, lacht Frömter. Ob der Familienvater damit auch bei unserer Jury punkten kann?

Simone Geißdörfer, Meerbusch: Pastis Gambas an Ravioli

„Der Kochwettbewerb kommt genau zur rechten Zeit“, seufzt Simone Geißdörfer, „denn in meiner Küche fällt gerade alles auseinander, erst der Kühlschrank, jetzt auch noch der Herd“ . Dabei wirbelt die Kundenberaterin   doch so gerne an Letzterem. „Meist koche ich für Familie und Freunde, aber ein öffentliches Duell hat mich auch immer schon gereizt.“  Als sie jetzt  von der Küchenlust erfuhr, passte alles zusammen und auch die Idee für ihr Gericht kam Geißdörfer sofort. „Wo es draußen immer kälter wird, wollte ich den Sommer   zurückholen“, erklärt die 35-Jährige. Normalerweise zaubert die passionierte Hobbyköchin  aber eher Gerichte, die in die Jahreszeit  passen. Ob unserer Jury bei „Pastis Gambas, Mandelschaumsuppe und schwarzen Ravioli“ auch sommerlich warm wird, wird sich morgen zeigen.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen