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Anzeige - Küchenlust

05. Dezember 2016 | 21:42 Uhr

Leseraktion Küchenlust : Duell um die Traumküche: Tag 2

vom
Aus der Onlineredaktion

In der letzten Runde der Kochsessions ging es nochmals heiß her in den Showküchen von Grambow & Widmer

Am Donnerstag kämpften die verbliebenen vier Küchenlust-Kandidaten in Schwerins ältester Kochschule um die Gunst der Jury. Im ersten Duell traf Celina Zorbas aus Güstrow auf Dr. Behrend Böckmann aus Kirch Rosin. Der erfahrene Hobbykoch und Plattdeutschspezialist Böckmann ging mit aller Ruhe ans Werk. „In meinem Alter braucht man doch nicht mehr aufgeregt zu sein“, lacht der 74-Jährige, „das wird schon schmecken.“ Bei der einzigen Kandidatin, die mit einem vegetarischen Gericht die Traumküche gewinnen möchte, ging es nicht ganz so gelassen zu. „Die Nervosität kommt in Wellen“, gesteht die 21-jährige Zorbas, während sie die Pfanne schwenkt, „ich habe Angst, dass ich mich verkoordiniere und am Ende der Jury mein Ovencake nicht schmeckt.“ Zur Unterstützung hatte die junge Güstrowerin ihre Schwester mitgebracht. „Celina ist eine tolle Köchin“, schwärmt Olivia Zorbas, „denn sie tüftelt so lange an einem Gericht, bis es perfekt ist.“ Der „Ovencake“ mit Rohkostsalat und Roter Beete an Rotwein-Sahne-Sauce (Rezept unten) war in jedem Fall optisch perfekt. Ob er auch geschmacklich für das erhoffte vegetarische Feuerwerk gesorgt hat, das ließ die Jury genauso offen wie ihre Meinung zum Mäkelbörger Tüffelfladen von Dr. Böckmann. Doch zumindest, nach welchen Kriterien die Experten bewerten, verriet Sternekoch Ronny Siewert: „Wir vergeben fünf Kochlöffel in den Kategorien Optik, Geschmack, Garzeit, Harmonie der Zutaten und Originalität.“

„Bisher haben wir uns aber nur tendenzielle Notizen gemacht“, so Siewert, „die endgültigen Punkte vergeben wir erst, wenn alles verköstigt wurde. Ich bin gespannt, was da noch kommt!“

In der letzten Partie am Herd hoffte die Jury mit „Mediterraner Kartoffel-Gemüse-Pfanne an Lammlachsen“ und „Kaninchenrückenfilet im Parmesanmantel mit Ziegenfrischkäsesouffle, Blattspinat und Kaninchenveloute“ auf ein fulminantes Finale. Kandidatin Birgit Bischof aus Bochin bei Dömitz war dann doch so aufgeregt, dass Studiochef Detlef Grambow ihr die Geräte in der Showküche mehrfach ganz genau erklären musste. „Kochen hier ist wie Weihnachten“, strahlt die gelernte Verkäuferin, „ich koche ja sonst nur für Mutti und mich. Nur Weihnachten, da kommen Kinder und Enkel und dann bin ich vor Aufregung genauso chaotisch in der Küche wie jetzt.“ Die Handgriffe sitzen jedoch, als die 58-Jährige das Kaninchenfleisch bearbeitet, schließlich habe sie in den vergangenen Tagen auch mehrfach geübt, verrät Frau Bischof.

So akribisch hat sich Katrin Wille in der Küche nebenan nicht vorbereitet. „Ich mache das Lamm ja öfter mal“, berichtet die junge Mutter aus Schwerin, „da kann eigentlich nichts schief gehen.“ Und doch wurde es zum Ende hin hektisch in ihrer Küche. „Ich hatte eigentlich damit gerechnet, schneller mit den Vorbereitungen fertig zu sein, dann hat das Anrichten länger gedauert und letztlich hätte ich fast den Parmesan vergessen“, seufzt die 33-Jährige, „die Wettbewerbssituation hat mich wohl doch nervöser gemacht als gedacht.“ Von der Jury gab es für beide Gerichte viel Lob. Ein gelungener Abschluss nach zwei Tagen spannender Duelle am Herd, da war man sich einig.

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