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Digital

09. Dezember 2016 | 22:13 Uhr

Romantischer Kultfilm : Sendetermine „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" 2016

vom

Was wäre Weihnachten ohne Aschenbrödel und ihren Prinzen? Zu diesen Zeiten ist der romantische Klassiker im Fernsehen zu sehen

„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht." - diesen Satz kennt so ziemlich jeder. Für viele Deutsche ist Weihnachten ohne den schwärmerisch-romantischen Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nicht vorstellbar. Die mitreißende Story und die eingängige Musik sorgen jedes Jahr aufs Neue für Gänsehaut und laden zum Träumen ein. Auch in 2016 wird der Film wieder auf vielen Sendern zu sehen sein. Damit Sie die Ausstrahlung nicht verpassen, haben wir alle Sendetermine für Sie zusammengestellt.

Datum Sender Uhrzeit
04.12. WDR 13:50 Uhr
08.12. ORF eins 09:00 Uhr
10.12. ARD 14:30 Uhr
23.12. WDR 23:30 Uhr
24.12. ARD 12:10 Uhr
24.12. SF 13:10 Uhr
24.12. WDR 16:05 Uhr
24.12. one 20:15 Uhr
24.12. rbb 20:15 Uhr
24.12. hr 23:15 Uhr
25.12. SWR 08:05 Uhr
25.12. BR 08:35 Uhr
25.12. NDR 08:45 Uhr
25.12. ARD 10:15 Uhr
26.12. rbb 09:00 Uhr
26.12. mdr 16:05 Uhr
26.12. SF 16:15 Uhr

Quelle: prisma.de

Schneelandschaften waren nicht geplant

Mit 400 Kopien startete der Film in der Tschechoslowakei nach der Uraufführung in Prag am 1. November 1973. Die DEFA feierte die deutsche Premiere am 8. März 1974. 1975 wurde „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ zum ersten Mal in der Bundesrepublik im Fernsehen gezeigt.

Das arme Aschenbrödel besitzt drei verzauberte Nüsse. In jeder Nuss steckt ein Kleid. Damit geht das Mädchen an drei Abenden auf einen Ball und lernt den Prinzen kennen. Doch kaum hat sich der junge Mann in sie verliebt, ist Aschenbrödel schon wieder verschwunden. Verzweifelt versucht der Königssohn, das zauberhafte Mädchen zu finden.

Ursprünglich waren die heute so bezaubernden Schneelandschaften von Regisseur Václav Vorlícek so nicht geplant. Um die DEFA- Filmschaffenden aber auch im Winter zu beschäftigen, wurde vom geplanten Dreh im Sommer Abstand genommen. Vorlícek ließ sich von dem berühmten Brueghel-Bild „Winter (Jäger im Schnee)“ inspirieren. Bei den Außenaufnahmen rund um das Schloss Moritzburg bei Dresden und in der Tschechoslowakei klagte das Team zunächst über Schneemangel und kämpfte später dann gegen Schneemassen. Das bezaubernde Aschenbrödel spielte die damals 19-jährige Libuse Safránková.

Der Märchenfilm basiere auf dem Märchen der tschechischen Volkserzählerin Bozena Nemcova (1820-1862) und komme ohne Grausamkeiten aus, so Progress. Die Heldin ist klug, tatkräftig und sucht sich Verbündete. Auch poetische Elemente der Grimmschen Fassung fließen in die Erzählung ein. Maßgeblich zum Ruf als „Kultfilm“ hat die Musik von Karel Svoboda beigetragen. Für ihn bedeutete der Erfolg mit der vom Publikum geliebten Filmmusik den Beginn seiner Karriere im Westen.

Das aktuelle Fernsehprogramm, Highlights und ein Filmarchiv finden Sie hier.

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