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Digital

09. Dezember 2016 | 06:47 Uhr

Gamecheck: Assetto Corsa : Nichts für Anfänger

vom
Aus der Onlineredaktion

„Assetto Corsa“ konzentriert sich auf den puren Motorsport und bietet all das, was eine gute Rennsimulation ausmacht: Zahlreiche Online- und Offline-Spielmodi, mehr als 90 Fahrzeuge, unzählige Setup-Möglichkeiten, schnelle und kurvenreiche Strecken und eine äußerst authentische Fahrphysik. Letzteres genießt der Spieler jedoch nur mit einem Lenkrad und einer Pedale. Denn bei der Steuerung mit dem Controller ist viel Übung gefragt, bis man die Karosserien halbwegs auf der Straße halten kann. Um nicht gleich in der ersten Kurve im Graben zu landen, können zudem verschiedene Fahrhilfen dazugeschaltet werden. Die Entwickler haben sich sehr um eine realitätsgetreue Umsetzung bemüht. Das betrifft nicht allein die Fahrphysik. Auch bei der Gestaltung der Fahrzeuge und Rennstrecken spürt man die Detailverliebtheit. Schwächen zeigt das Spiel beim Karriere-Modus, den langen Ladezeiten und der kaum zu schlagenden Computer-KI. Auch das Drumherum fällt auf Grund fehlender Nacht- und Regenrennen und Siegerehrungen negativ auf. Was also den Umfang des Spiels angeht, so kann die Motorsportsimulation aus dem Hause 505 Games qualitativ nicht mit den großen Rennspielreihen, wie z.B. Gran Turismo, mithalten.

Das Fazit

„Assetto Corsa“ ist ein anspruchsvolles Rennspiel, bei dem das grandiose Fahrgefühl über diverse Schwächen hinwegtröstet. Wer aber einen durchdachten Karriere-Modus und Umfang wie bei der Konkurrenz erwartet, steigt lieber dort hinters Steuer.

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von
erstellt am 13.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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