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Digital

06. Dezember 2016 | 15:00 Uhr

Gamecheck: Civilization 6 : Neue Welten erforschen

vom
Aus der Onlineredaktion

„Civilization 6“ bringt frischen Wind in die Serie und bietet sinnvolle Neuerungen für Fans

Das Spiel

Das beste Rundenstrategiespiel der Weltgeschichte erlebt seine sechste Auflage. Und natürlich ist der neue Teil wieder ein suchterregendes Game, das für Monate an den Bildschirm fesselt. Denn auch wenn die Spielgrafik einen Ruck in Richtung kunterbunten Comic-Look genommen hat, steckt unter der (zu) verspielten Oberfläche wieder ein Komplexitätsmonster, dessen ineinander verzahnte Mechaniken selbst eingefleischte Civ-Fans vor ungeahnte Herausforderungen stellen. Nicht nur, dass bei steigendem Wohlstand die Weltkarte dermaßen unübersichtlich wird, dass es schwer fällt, den Überblick zu wahren, auch die einzelnen Aspekte von Diplomatie, Infrastruktur oder Militär sind so miteinander verwoben, dass es jederzeit etwas zu optimieren gibt. Generell gibt es keine leichten Siege mehr. Zwar werden auch Einsteiger schnell die grundlegenden Abläufe beherrschen, wirklich erschließen wird sich ihnen das gesamte Ausmaß der Möglichkeiten allerdings nicht so leicht. Gesandte, der Bau von Wundern, die neue Wirkungsweise der Bautrupps, die Stadtbezirke, das sind nur einige Beispiele von vielen. Stand der Vorgänger beim Release noch in der Kritik, das Basisspiel würde zugunsten kostenpflichtiger Add-ons auf zu viele Funktionen verzichten, macht Teil 6 in dieser Hinsicht keine Fehler.

Das Fazit

„Civilization 6“ bringt frischen Wind in die Serie und bietet sinnvolle Neuerungen für Fans. Allerdings muss Entwickler Firaxis für die Zukunft ein Konzept entwickeln, um die Zugänglichkeit des Games auch für Einsteiger zu gewährleisten.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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