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Gamecheck: For Honor : Für Ruhm und Ehre

vom
Aus der Onlineredaktion

Ubisofts Mittelalter-Klingen-Epos „For Honor“ zelebriert ein fiktives Gemetzel zwischen Rittern, Samurai und Wikingern. Der Nahkampf verläuft in drei verschiedenen Waffenhaltungen : Schwert, Lanze oder Axt werden links, rechts oder oben am Körper gehalten. In diesen Richtungen wird angegriffen und verteidigt. Und darin liegt auch das Besondere: Denn im Vergleich zu anderen Titeln spielt es sich deutlich langsamer und der Spieler muss präzise, reaktionsschnell und taktisch agieren. Wer nur wild auf den Tasten herumhämmert, wird neben Körperteilen auch die Schlacht verlieren. Den Fokus setzt „For Honor“ klar auf den Multiplayermodus. Dieser bietet eine gute Mischung an Spielvarianten, in der die Krieger aufeinander losgehen. So kann man sich in Duellen direkt messen oder in Gruppen die Herrschaft an sich reißen. Enttäuschend fällt dagegen die Kampagne aus. Dem Story-Modus mangelt es an Tiefe, denkwürdigen Charakteren und vor allem an Abwechslung. Obwohl Schlachten und Schauplätze technisch überzeugen, fühlt sich das Abenteuer wie ein langes Tutorial an. Grafisch ist „For Honor“ meisterlich gestaltet. Die Bewegungsabläufe sind flüssig, die Umgebung hochdetailliert. Animationen und die detaillierten Charaktermodelle sind großartig inszeniert.

Das Fazit

Das Schwertkampfspiel lebt von der grandiosen Kampfmechanik und ist in Sachen Grafik und Umfang beeindruckend. Das fordernde Gemetzel macht Spaß. Für Genre-Fans ist es ein Muss. Was jedoch negativ auffällt, ist die schwache Story und der Onlinezwang.

 

 

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erstellt am 20.Mär.2017 | 08:00 Uhr

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