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Digital

09. Dezember 2016 | 18:21 Uhr

Gamecheck Titanfall 2 : Endlich Single

vom
Aus der Onlineredaktion

Wie schon der Vorgänger im Jahr 2014 muss sich der neue Teil des Blechbüchsen-Online-Shooters „Titanfall“ der Konkurrenz aus „Battlefield“ und „Call of Duty“ stellen. Doch während der Erstling trotz des frischen Szenarios mit seinen Mechs, also überdimensionalen Kampfrobotern, keine großen Erfolge feiern konnte, hat der Nachfolger das Potential, eine feste Größe im Markt zu werden. Das liegt vor allem daran, dass es Electronic Arts einerseits gelungen ist, die einzelnen Spielelemente hervorragend zu verzahnen und die Balance vorzüglich funktioniert und dass andererseits endlich auch Singleplayer-Kampagne geboten wird, die trotz geringer Erwartungen durchaus überzeugen kann. Auch wenn die eigentliche Geschichte um den Kampf zwischen dem Industriekonzern IMC und einer Widerstandsgruppe auf einem fernen Planeten belanglos bleibt und das im Genre leider unumgängliche Heldenpathos aufgetischt wird, so sind doch die Interaktionen zwischen der Hauptfigur Jack Cooper und seinem stählernen Kampfroboter BT ein echtes Highlight. Spielerisch wird alles richtig gemacht. Wir bekommen kurzweilige Action geboten, bei der wir uns an Wänden entlang hangeln, per Jetpack durch die Gegend düsen und mit einem großartigen Flow durch die Level ballern.

Das Fazit

„Titanfall 2“ reizt das Potential eines flotten Online-Shooters gekonnt aus und bedient mit seiner gelungenen Singleplayer-Kampagne endlich auch Solisten. Ob das genügt, um sich im umkämpften Markt wirklich zu etablieren, wird jedoch erst die Zeit zeigen.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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