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Digital

26. September 2016 | 22:45 Uhr

Gamecheck: Deus Ex - Mankind Divided : Die Mensch-Maschine

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die „Deus Ex“-Serie steht für komplexe Cybershooter, deren Handlung ganze Romane füllen könnten. Auch der mittlerweile vierte Teil macht da keine Ausnahme. Im Zentrum steht der Konflikt zwischen technisch aufgewerteten Menschen und der übrigen Bevölkerung. Ein sage und schreibe zwölfminütiges Video erklärt zu Spielbeginn die wichtigsten Ereignisse des Vorgängers „Human Revolution“ - unbedingt anschauen! „Mankind Divided“ birgt viel mehr Tiefgang, als die Action-Fassade auf ersten Blick vermuten lässt. Protagonist Adam Jensen stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung, seine Ziele zu erreichen. Ob er die offene Konfrontation sucht oder lieber schleichend ans Ziel gelangt, bleibt dem Spieler überlassen. Anders als zuvor wirken jetzt alle Vorgehensweise gleichberechtigt, gerade die Schießereien wirken generalüberholt. Dem Helden steht ein ganzes Arsenal an technischen Helferleins zur Verfügung, allerdings fordert dies seinen Tribut: Die Steuerung ist überladen und erfordert geduldige Einarbeitung. Ist diese Klippe überwunden, offenbart sich jedoch ein grandioser Actiontitel mit Rollenspielanleihen. Nach dem legendären ersten Teil wird so auch „Mankind Divided“ zum Höhepunkt der Serie. Es ist eins der wenigen Games, die auch nach dem Durchspielen lange im Gedächtnis bleiben.

Das Fazit

„Deus Ex: Mankind Divided“ übertrifft seine Vorgänger in allen Bereichen und hat das Zeug, ein moderner Klassiker zu werden. Allerdings sollte man die Geduld aufbringen, sich in die hochkomplexe Story und Steuerung einzuarbeiten. Doch der Aufwand lohnt!

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erstellt am 19.Sep.2016 | 09:00 Uhr

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