zur Navigation springen

Beruf & Karriere

03. Dezember 2016 | 16:42 Uhr

Vorzeitig aus dem Job : Was bei Altersteilzeit zu beachten ist

vom

Früher wurde die Altersteilzeit von der Bundesagentur für Arbeit unterstützt. Das ist heute nicht mehr so. Dennoch sind einige Unternehmen von der freiwilligen Vereinbarung überzeugt. Angestellte sollten sich vorher aber gut informieren.

Wer in Altersteilzeit gehen möchte, setzt sich vorher am besten mit der Deutschen Rentenversicherung in Verbindung. Erst danach sollten Arbeitnehmer die Altersteilzeit mit dem Arbeitgeber vereinbaren.

Endet die Altersteilzeit, ist auch das Beschäftigungsverhältnis automatisch beendet, erklärt Dirk Manthey von der Deutschen Rentenversicherung Bund. «Stellt sich dann heraus, dass der Arbeitnehmer noch keinen Anspruch auf Altersrente hat, hat er natürlich Schwierigkeiten.»

Grundlage für die Altersteilzeit ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und -nehmer, erläutert Dominik Ehrentraut vom Bundesarbeitsministerium. Die genauen Regelungen werden von Unternehmen oder Gewerkschaften festgelegt.

Bis zum 31.12.2009 hat die Bundesagentur für Arbeit das Altersteilzeit-Modell gefördert. Bis auf wenige Restfälle ist diese Förderung inzwischen ausgelaufen. Arbeitnehmer erhalten jedoch nach wie vor eine Steuererleichterung. Darauf weist der Deutsche Gewerkschaftsbund hin. Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Aufstockungsbetrag der Bundesagentur für Arbeit sind steuerfrei.

Altersteilzeit kommt für Mitarbeiter infrage, die das 55. Lebensjahr vollendet haben. Mit der Vereinbarung kann die wöchentliche Arbeitszeit halbiert werden. Der Arbeitgeber stockt jedoch das Arbeitsentgelt auf und zahlt zusätzliche Rentenversicherungsbeiträge.

Altersteilzeitgesetz

Altersteilzeit-Regelungen der Bundesagentur für Arbeit

Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung

zur Startseite

von
erstellt am 16.Nov.2016 | 11:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen