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Ausbildung

04. Dezember 2016 | 15:20 Uhr

EDITORIAL : Irgendwas mit Medien

vom
Aus der Onlineredaktion

Warum passiert immer gerade so viel, wie in die Zeitung passt? Eine Frage, die uns Zeitungsleuten häufig gestellt wird. Eine gute Gelegenheit zu erklären, dass es umgekehrt ist: Medienleute sortieren das Zeitgeschehen und bereiten das Wichtigste so auf, dass es in die Zeitung passt. Oder ins Fernsehen oder ins Radio.

Aber das Internet – das ist doch unendlich, oder? Ja, technisch schon. Dort kann man so ziemlich alles finden, wonach man sucht. Und vielfach ist es inzwischen sogar umgekehrt: Unternehmen wie Google oder Facebook kennen uns so genau, dass sie uns nur solche Inhalte servieren, die vermeintlich genau zu unseren Interessen passen. Das schlussfolgern diese Firmen aus den persönlichen Daten, die wir oft leichtfertig preisgeben, und aus digitalen Spuren, die unsere Internet-Suchen hinterlassen. Eine spannende Branche. Umso mehr sollte man sich vergewissern, was genau sie an Berufsbildern zu bieten hat. Viele junge Menschen möchten gern „irgendwas mit Medien“ machen. Doch die wenigsten haben eine klare Vorstellung. Man muss nicht studierter Journalist sein, um in Medien arbeiten zu können. Zahlreiche andere Professionen machen überhaupt erst möglich, dass Gedanken auf Papier kommen, Fotos attraktiv aussehen oder Bilder laufen lernen. In dieser Ausgabe unseres Ausbildungsratgebers stellen wir verschiedene Medienberufe vor.

Doch auch jenseits der Medien bieten sich vielfältige Chancen auf eine tolle Berufsausbildung. Und Arbeitgeber verstehen es immer besser, sich im Wettbewerb um die besten Schulabsolventen attraktiv zu machen. Viel Vergnügen also beim Schmökern und Entdecken!

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erstellt am 15.Okt.2016 | 09:00 Uhr

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