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Ausbildung

08. Dezember 2016 | 05:06 Uhr

Fotografin : Der besondere Blick

vom
Aus der Onlineredaktion

Juliane Struck erzählt aus ihrem Alltag als Fotografin

„Ich habe schon als Kind angefangen zu fotografieren“, erinnert sich Juliane Struck. Sie ist Fotografin in Ludwigslust. Fotografiert Hochzeiten, Babys und Kinder, macht Porträts und Landschaftsaufnahmen. Die junge Frau ist rund um Ludwigslust, aber auch in Hamburg unterwegs. Auf ein eigenes Studio verzichtet sie ganz bewusst. Und das aus einem bestimmten Grund: „Ich fotografiere gerne draußen“, erklärt die 31-Jährige. Denn da wäre das Licht am besten. „Besonders in den Abendstunden kann man tolle Fotos machen.“ Als Fotografin kommt es vor allem auf den richtigen Blick an. „Man muss ein Gespür für das richtige Motiv und den richtigen Moment haben“, sagt Juliane.

Aber natürlich zählt auch das technische Know-how. Den Beruf des Fotografen kann man nämlich in drei Jahren erlernen. Zu Beginn der Ausbildung setzen sich Lehrlinge mit der Ausrüstung und den digitalen Bildbearbeitungsprogrammen am Computer auseinander. Denn: Nach dem Fotoshooting beginnt die eigentliche Arbeit. „Oft sitze ich abends und nachts am Computer und bearbeite Fotos“, erläutert Juliane. Sie arbeitet mit den Programmen Adobe Bridge und Lightroom.

Überhaupt müsse man als Fotograf sehr flexibel sein. Wochenendarbeit sei ganz normal. Doch das mache Juliane gerne: „Ich begleite Menschen und halte ganz besondere Momente fest – das ist das Schönste an meinem Beruf“, schwärmt die junge Frau.

Fotografen sind natürlich auch in der Medienbranche sehr gefragt. Ob bei Tageszeitungen, Magazinen, Pressediensten oder Werbeagenturen – wer eine fundierte Ausbildung hat und mit tollen Fotos glänzen kann, erhöht seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Neben der Ausbildung im Betrieb können sich angehende Fotografen an staatlichen Berufsfachschulen, Hochschulen oder Privatschulen zum Fotografen ausbilden lassen. Wer eine Ausbildung im Betrieb favorisiert, kann sich im Fotostudio Hendrik Kauschka in Boizenburg oder im Fotostudio Berger in Schwerin bewerben.

Steckbrief:

Fotografin

• dreijährige duale Ausbildung

Anforderungen: rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, oft wird Hochschulreife oder mittlerer Bildungsabschluss verlangt

Schulfächer: u. a. Kunst, Chemie, Physik, Mathematik

Darauf kommt es an: Kreativität und Sinn für Ästhetik, Sorgfalt und Beobachtungsgenauigkeit, Technisches Verständnis und Lernbereitschaft, Kundenorientierung

Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Jahr: 240 bis 310 Euro
2. Jahr: 260 bis 410 Euro
3. Jahr: 290 bis 490 Euro

 

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erstellt am 15.Okt.2016 | 09:00 Uhr

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