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Ausbildung

08. Dezember 2016 | 15:22 Uhr

Job-Starter : Das Endergebnis zählt

vom
Aus der Onlineredaktion

Janik Müller wird Medientechnologe – und findet gute Gründe für den Job

Hoch konzentriert steht Janik Müller an der Druckmaschine. Den Auftrag der Kundin fest im Blick. „Viele designen eigenständig ihre Flyer, Zeitungen oder Banner. In der Regel müssen wir das Format aber noch nachjustieren, also für den Druck vorbereiten.“

Der 19-Jährige aus Waren an der Müritz hat seine Ausbildung zum Medientechnologen gerade erst begonnen. Obwohl die drei Jahre fast noch komplett vor ihm liegen, ist er sich sicher: „Ich habe den richtigen Beruf gewählt.“ Während eines Praktikums hat er schon einmal in den Job geschnuppert. „Es hat mir Spaß gemacht und anscheinend habe ich mich ganz gut angestellt.“ Janik macht die Lehre in seinem Praktikumsbetrieb, sein Zwillingsbruder Jonas habe denselben Beruf gewählt, allerdings in Berlin. „Wir waren uns immer sehr ähnlich, hatten die gleichen Interessen.“ Nach dem Regionalschulabschluss entschieden sich die Geschwister ein Fachabitur abzulegen, an einem Gymnasium mit dem Schwerpunkt „Mediengestaltung“. „Da wurde der Weg geebnet, da wussten wir, wir wollen unbedingt etwas Kreatives machen“ – und das am liebsten in der Medienwelt. Obwohl sein Bruder und Janik dasselbe lernen, gestalte sich der praktische Part der Ausbildung differenziert. „Das ist abhängig vom jeweiligen Betrieb. Mein Bruder sitzt viel am PC, ich bin an den Maschinen und im Kundenkontakt.“ Nur wer wirklich an den Druckern steht, wisse, wie das digital erstellte Produkt am Ende wirke und beim Auftraggeber ankomme.

Besonders gespannt ist Janik darauf, wie sich die Technologie in den kommenden Jahren entwickelt. „Was die Mediengestaltung anbelangt, probieren gerade Privatpersonen viel selbst aus. Die Programme gibt es schließlich mittlerweile überall zu kaufen. Doch nicht jeder hat die Technik, um das optimale Druckergebnis zu erzielen. Dafür ist maschinelles Know-how erforderlich.“

Ob Janik nach seiner Ausbildung noch studiert, weiß er jetzt noch nicht. Die Option lässt er sich offen. Erst einmal ist er froh über seinen Ausbildungsplatz. „Ich habe das Gefühl, einen richtigen Glückstreffer gelandet zu haben.“ Die Chance auf eine Übernahme nach erfolgreichem Abschluss sei groß. „Das Umfeld stimmt hier einfach. Ich habe nette Kollegen, die mir alles erklären.“ Dass ihm dennoch manchmal kleine Fehler passieren, sei halb so wild. „Dafür reißt mir niemand den Kopf ab. Aber ich versuche Fehler zu vermeiden, indem ich viel nachfrage und das lieber einmal mehr als zu wenig.“ Janiks großer Traum ist es, in Zukunft selbst ein Druckzentrum zu leiten. „Vielleicht schnupper ich vorher auch noch mal in andere Bereiche rein. Das Positive ist ja, dass wir viel mit Gestaltungsprogrammen arbeiten, die auch in anderen Medienberufen Anwendung finden.

Jobmesse in Rostock
Unter dem Motto „Alle Wege zu Deiner neuen Karriere!“ bietet auch die kommende Jobmesse Rostock am 22. März umfangreiche Informationen zum Karrierestart, zu einer beruflichen Neuorientierung sowie zu Aus- und Weiterbildungen. Die Messe findet von 10 bis 17 Uhr im Ostseestadion des FC Hansa Rostock statt.


 

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erstellt am 15.Okt.2016 | 09:00 Uhr

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