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Auto & Verkehr

02. Dezember 2016 | 23:20 Uhr

Neue Autos für Sie gefahren : „Ich möchte nach...“ mit dem Kuga

vom
Aus der Onlineredaktion

Ford modernisiert seinen SUV-Bestseller: Neuer Diesel, mehr Fahrassistenz und weitere Ausstattungs-Linien.

Der Kuga macht Ford Freude. Die 2013 eingeführte aktuelle Generation hält in Deutschland Platz zwei bei den kompakten SUV hinter dem Branchenführer VW Tiguan und ist auch weltweit ein Erfolg. Jetzt war die Überarbeitung fällig. Anfang 2017 fährt das 4,52-Meter-SUV optisch verjüngt und technisch verbessert vor, dazu gibt es einen neuen Dieselmotor und ein überarbeitetes Infotainment. Der Einstiegspreis bleibt bei 23  300 Euro.

Die Scheinwerfer leuchten in neuer Form, der Grill wurde geändert und die Nebelscheinwerfer neu positioniert. Innen besticht das 22-cm-Display durch eine stärker auflösende Grafik. Neu ist das Sync3-infotainment mit verbesserter Sprachsteuerung. Die erkennt nun auch locker formulierte Sätze statt präziser Phrasen. „Ich möchte nach...“ beispielsweise kann das Navi schon auf die richtige Spur zu bringen.

Die wohl wichtigste Erneuerung des kompakten Ford-SUV ist der neue Vierzylinder-Diesel, der aus nur 1,5 Liter Hubraum 120 PS generiert und 270 Newtonmeter Drehmoment liefert. Er macht die rund 1600 Kilogramm schwere Diesel-Basisversion 173 km/h schnell und treibt sie in 12,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Sie allerdings gibt es ausschließlich mit Frontantrieb und manueller Sechsgang-Schaltung. Und das zum happigen Preis von mindestens 27  150 Euro, das sind 3850 Euro mehr, als die gleichstarke und nahezu identisch ausgestattete Benziner-Version kostet.

Als Zugfahrzeug stößt der Kuga mit Basis-Diesel im Kuga an Grenzen. Nur 1200 Kilo darf er ins Schlepp nehmen. Die 150 PS und 182 PS starken Varianten der Allradler können bis zu 2100 Kilogramm ziehen. Dafür sind alle Versionen deutlich leiser geworden – dank laminierter Scheiben. Die Kunststoff-Armierung der Glasflächen reduziert Schwingungen, nicht nur subjektiv ist der erneuerte Kuga geräuschärmer als sein Vorgänger unterwegs.

Neu ist zudem die ST-Line-Ausstattung für das Kompakt-SUV mit 20-Zoll-Leichtmetallrädern, Sportfahrwerk und einer noch direkteren Lenkung verfügt. Der Innenraum in dieser Version bietet einen Dachhimmel in Anthrazit, Lederlenkrad, besondere Polsterung und eine Aluminiumpedalerie.

Mit besonderem Luxus wartet die Vignale-Version (ab 34  650 Euro) auf: Xenon-Scheinwerfer, Parkpilot, elektrisch einstellbarer Fahrersitz, exklusive Komfort-Dienstleistungen wie eine Gratiswäsche pro Monat, Hol- und Bringservice bei Werkstattterminen und spezieller Kundenhotline.

Ford hat den Kuga mit zahlreichen Sicherheits-Featuresmodernisiert: Tot-Winkel- umd Auffahrwarner mit autonomer Bremsung, Spurhalteassistenz, Fernlichtautomatik, Abstandstempomat. All dies muss extra bezahlt werden, ebenso Xenon-Licht, Sitz- und Lenkradheizung, elektrisch bestätigte Heckklappe oder Park-Assistent. Die Basisversion ist aber u.a. mit Audio-CD-System mit Lenkrad-Fernbedienung, Bordcomputer und manueller Klimaanlage schon recht ordentlich ausgestattet.

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