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Auto & Verkehr

03. Dezember 2016 | 14:37 Uhr

Neue Autos für Sie gefahren : Ein ganz neuer Eindruck

vom
Aus der Onlineredaktion

Suzuki rüstet beim SX4 S-Cross optisch mächtig auf. Munterer neuer Dreizylinder-Benziner mit 111 PS

Suzuki hat dem erst vor drei Jahren gestarteten SX4 S-Cross ein völlig neues Erscheinungsbild verliehen. Im Zuge der bei Halbzeit fälligen Modellpflege gingen die Japaner weiter als üblich und so steht optisch ein ganz neues Auto da. Der markante Kühlergrill mit seinen Chrom-Längsstreben und die große Frontschürze lassen das kompakte SUV viel bulliger wirken. Diesen Eindruck verstärken die neue Motorhaube mit zwei Powerdomes sowie veränderte Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht.

Und so fährt ein stattliches, 4,30 Meter langes SUV vor, das ab 19  790 Euro zu haben ist. Dafür gibt es den SX4 S-Cross mit Frontantrieb und mit dem neuen Dreizylinder-Benziner, der turbobeatmet aus einem Liter Hubraum muntere 111 PS schöpft. Unser Testwagen war mit der zweiten Ausstattungslinie „Comfort“ (ab 22  490 Euro) ausgerüstet, die alles Wesentliche und nette Extras enthält, die sich manch anderer Hersteller teuer bezahlen lässt: Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 17-Zoll-Alufelgen, LED-Scheinwerfer, Keyless-Start, Rückfahrkamera, Sitzheizung, Lederlenkrad höhen-/längsverstellbar, Smartphone-Anbindung, beheizbare Außenspiegel, Fensterheber rundum, Start/Stopp, Tempomat, Berganfahrhilfe und etliches mehr.

Wer sich nun fragt, wie Suzuki das zu diesen Preisen hinbekommt, findet die Erklärung im Verzicht auf Dinge, deren Abwesenheit den Alltag nicht wirklich eintrübt. Weiche, geschäumte Oberflächen verwendet Suzuki im Innenraum sparsam, es dominieren härtere Kunststoffe und ein rustikaler Eindruck. Bei moderner Fahrerassistenz ist Suzuki zurückhaltend, installiert aber den sinnvollen radargestüzten Bremsassistenten: Im Notfall bremst der SX4 S-Cross selbstständig.

Die Instrumente sind vorbildlich klar gezeichnet. Die Bedienung fällt wie immer leicht, das Menü des Touchscreens gibt keine Rätsel auf. Leider ist der Bordcomputer nicht über das Multifunktionslenkrad zu bedienen, sondern fummelig über Knöpfe hinter dem Lenkrad. Die Sitze sind bequem, das Raumgefühl ist üppig und der objektive Platz auch. Man sitzt hinten kommod und der variable, 430 – 1269 Liter große Laderaum lässt sich auch gut nutzen.

Der neue kleine Benziner verlangt nach Drehzahlen, wird bei höheren Touren aber richtig agil und hat mit dem 1165 Kilo leichten SX-4 S-Cross leichtes Spiel. Das Fahrwerk ist gut abgestimmt, die Lenkung angenehm direkt. Einen sechsten Gang beim manuellen Getriebe vermissten wir nicht – der Dreizylinder läuft unerwartet kultiviert. Genügsam ist er auch noch. Er lässt sich in der Nähe des Normverbrauchs von 5,0 Litern fahren, wenn man mag. Wir kamen nach mehr als 2000 Kilometern (Stadt, Land, Autobahn) im Schnitt auf 6,1 Liter.

Fazit: Suzuki hat dem SX4 S-Cross ein kerniges Outfit verliehen und macht mit diesem gut ausgestattetem Auto ein reelles Angebot ohne Schnickschnack.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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