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Auto & Verkehr

16. Januar 2017 | 11:56 Uhr

Neuerungen 2017 : Das sollten Verkehrsteilnehmer wissen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was ändert sich 2017? Der ADAC fasst die wichtigsten Änderungen zusammen:

Handy-Verbot, Tempolimit, Bußgeld: Alle Jahre wieder stellen sich deutsche Verkehrsteilnehmer die bange Frage, wie tief sie in Zukunft in die Tasche greifen müssen. Denn in schöner Regelmäßigkeit müssen sich zum Jahreswechsel nicht nur die Autofahrer auf rechtliche Neuerungen einstellen. Was ändert sich 2017? Der ADAC fasst die wichtigsten Änderungen zusammen:

In Deutschland müssen Radfahrer ab dem 1. Januar 2017 die Verkehrsampeln für den Fahrverkehr beachten, sofern keine besonderen Radfahrerampeln vorhanden sind. In diesem Fall waren bisher die Fußgängerampeln verbindlich.

Mit dem Inkrafttreten der Änderung der Straßenverkehrsordnung zum 14. Dezember 2016 können außerdem Radfahrer mit bestimmten Elektrorädern auch Radwege nutzen – außerorts generell, innerorts, wenn dies mit einem neuen Hinweisschild freigegeben wird.

Eltern oder andere Aufsichtspersonen mit kleinen Kindern mussten bisher auf dem Radweg oder der Straße fahren, während das Kind auf dem Fußgängerweg fahren sollte. Das ändert sich – nun dürfen auch die Eltern den Fußweg nutzen. Daneben können Kinder unter acht Jahren wählen, ob sie alternativ zum Gehweg einen baulich getrennten Fahrradweg benutzen.

Vor Schulen, Kitas und Seniorenheimen kann nun auch auf Vorfahrts- und Durchgangsstraßen leichter Tempo 30 verhängt werden. Die Behörden müssen nicht mehr nachweisen, dass solche sensiblen Stellen Unfallschwerpunkte darstellen.

Ab sofort ist ebenso geregelt, wo auf Autobahnen und großen Bundesstraßen eine Rettungsgasse für Polizei und Rettungskräfte gebildet werden muss. Schon bei stockendem Verkehr ist die Gasse bei mindestens zwei Streifen pro Richtung „zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen“ frei zu halten – also auch bei mehr als drei Spuren zwischen der ganz linken und den beiden daneben.

Für 2017 ist eine Änderung beim Handy-Verbot am Steuer geplant. Künftig soll es weitere Geräte wie beispielsweise Tablets umfassen. Zudem ist eine Erhöhung der Bußgelder für diese Verstöße in der Diskussion.

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