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Auto & Verkehr

10. Dezember 2016 | 00:14 Uhr

VW Golf : Auffrischung für den Bestseller

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

VW Golf soll mit vielen Neuerungen Branchenführer bleiben. Infotainment deutlich aufgewertet

muss viel Geld verdienen, um die Folgen des Diesel-Skandals zu bezahlen. Große Verantwortung fällt dabei dem wichtigsten deutschen Auto zu. Der schon 33 Millionen Mal verkaufte VW Golf erhält nach vier Jahren Bauzeit der siebten Generation ein optisches und technisches Update, das ihm die herausragende Position als Branchenführer sichern soll. Neue Benzinmotoren und Ausstattungsdetails aus der Oberklasse wie die Gestensteuerung für das Infotainment sind die wichtigsten Neuerungen für Golf, Golf Variant, Golf GTI und GTE.

Die Zwei- und Viertürer erhalten neue Stoßfänger an Front und Heck. LED-Scheinwerfer vorne lösen beim Jahrgang 2017 alle Xenon-Scheinwerfer ab, auch das Heck zieren nun Voll-LED-Leuchten.

Weit umfassender sind die Modernisierungen unter dem Blech. Der 1.5 TSI Evo feiert sein Debüt. Dieser Vierzylinder-Turbobenziner leistet 150 PS und spart Sprit mit einer variablen Zylinderabschaltung. Folgen wird noch eine BlueMotion-TSI-Version mit 130 PS, die auf einen Normverbrauch von 4,6 Liter kommt und die 150 PS-Version damit um 0,3 Liter Benzin je 100 Kilometer unterbietet. Für den GTI gibt es eine Leistungsspritze. Die Grundversion kommt jetzt auf 230 PS, der GTI Performance auf 245 PS. Ein verbessertes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe wird nach und nach alle 6-Gang-DSG ablösen. An der Dieselfront gibt es nichts Neues. Wenigstens die im Golf genutzten Triebwerke der Baureihe EA 288 waren – soweit bekannt – nicht mit Betrugssoftware ausgestattet.

Mit seinen Assistenzsystemen fährt der Golf auf Oberklasseniveau. Der neue Stau-Assistent kann bis Tempo 60 teilautomatisiert fahren, die City-Notbremsfunktion wird um eine Fußgängererkennung erweitert. Erstmals in der Kompaktklasse wird der Trailer-Assist, eine Anhänger-Rangierfunktion angeboten. Mit Gestensteuerung lässt sich nun das Infotainmentsystem bedienen, es hat eine Annäherungs-Sensorik sowie Touch- und Sprachbedienung. Alle Infotainment-Systeme bekommen durchgängig größere Touchscreens in der Mittelkonsole zwischen 6,5 und 9,2 Zoll Diagonale.

Das virtuelle Cockpit ist optional nun auch im Golf zu haben. Ein 12,3-Zoll-Display im Blickfeld des Fahrers zeigt Tacho und Drehzahlmesser hält digitalisiert dargestellt oder auch Navigations-Informationen in 2D- oder 3D-Darstellung bei einer Auflösung von 1440 x 540 Pixel. Dabei sind fünf unterschiedliche Info-Profile (Classic, Verbrauch & Reichweite, Effizienz, Leistung & Fahrerassistenz, Navigation) mit angepasster Grafik wählbar.

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